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Stillen – Die besten Tipps und Ratschläge zum Stillen deines Babys


Mutter zu werden, kommt immer mit einigen Herausforderungen. Das Thema Stillen ist steht dabei ganz oben auf der Liste. Einerseits ist es ein völlig natürlicher und intuitiver Prozess für menschliche als auch tierische Mütter. Auf der anderen Seite kann es ehrlich gesagt ziemlich kompliziert sein, insbesondere wenn du zum ersten Mal stillst.

Rund um das Thema treten viele Fragen und potenzielle Probleme auf. Das Andocken des Babys, Brustwarzenschmerzen, Stilllogistik und zeitliche Einschränkungen sowie die Frage, ob du überhaupt stillen solltest oder nicht. Und manchmal kann es ganz schön schwierig sein, unter all den gegensätzlichen, leidenschaftlich vertretenen Meinungen zu diesem Thema wirklich nützliche konkrete Fakten und Informationen zu finden.

Dieser Artikel richtet sich deshalb an alle werdenden und neuen Mütter, die das Thema Stillen auf einfache Weise wirklich verstehen möchten. Also quasi eine Anleitung zu Allem, was du über das Stillen wissen solltest.

Vorteile des Stillens

Die Wahl, ob du selbst stillen oder Fertignahrung nutzen möchtest, liegt ganz allein bei dir und ist in beiden Fällen absolut in Ordnung. Es gibt jedoch einige Vorteile des Stillens, die du kennen und bei deiner Entscheidung berücksichtigen solltest. Da wären zum Beispiel:

Es ist die ideale Ernährung für dein Baby. Da Muttermilch speziell auf die Ernährungsbedürfnisse eines Neugeborenen zugeschnitten ist, enthält sie alle Nährstoffe, die ein Baby benötigt, um genau im richtigen Verhältnis und zum richtigen Zeitpunkt zu gedeihen. Kolostrum, die dicke gelbliche Flüssigkeit, die du direkt nach der Entbindung deines Babys produzierst, hilft deinem Baby in den ersten Tagen, indem es die Entwicklung des Verdauungstrakts des Neugeborenen unterstützt. Ist dies geschehen, geht es mit normaler Muttermilch weiter, die mit all dem Fett und den Nährstoffen gefüllt ist, die dein Baby benötigt, um zu wachsen und gesund und stark zu werden. Dazu gehören zum Beispiel wichtige Antikörper wie Immunglobin A, die Babys bei der Abwehr von Krankheiten helfen.

Reduziertes Krankheitsrisiko für Babys. Studien zeigen, dass das (ausschließliche) Stillen deines Babys in den ersten sechs Lebensmonaten das Risiko einer langen Liste von Krankheiten wie plötzlicher Kindstod, Zöliakie, Infektionen, Diabetes, Reizdarmsyndrom, Fettleibigkeit bei Kindern und Leukämie bei Kindern verringern kann. Einige Studien haben auch darauf hingewiesen, dass das Stillen zu höherer Intelligenz und weniger Verhaltensproblemen führen kann.

Senkt das Krankheitsrisiko auch für dich. Mütter, die stillen, zeigen aufgrund des erhöhten Oxytocins in ihrem Kreislauf ein geringeres Risiko für Erkrankungen wie die postpartale Depression. Oxytocin fördert außerdem die Bindung zwischen Mutter und Kind, entspannt beide und wirkt pflegend. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass das Stillen das Risiko von Müttern für verschiedene Krankheiten wie Brustkrebs, Eierstockkrebs, Bluthochdruck, Arthritis, Herzerkrankungen und Typ-2-Diabetes senkt.

Baut eine Bindung zwischen Mutter und Kind auf. Der erhöhte Oxytocinwert ist nicht das Einzige, was dir und deinem Baby hilft, sich beim Stillen verbunden zu fühlen. Auch der Hautkontakt, der Augenkontakt sowie die einfache körperliche Berührung und Nähe wirken sich sowohl auf die Entwicklung deines Babys aus, als auch auf eure gegenseitige Bindung.

Stillen hilft beim Abnehmen. Obwohl das Erlangen des Körpers von „vor der Geburt“ wahrscheinlich gerade deine letzte Sorge ist, lässt es sich nicht leugnen, dass viele Mütter sich darüber freuen, die Babypfunde schnell wieder loszuwerden. Stillende Mütter verlieren ihr Babygewicht in der Regel bereits nach drei Monaten. Stillen hilft übrigens auch deiner Gebärmutter dabei, zu ihrer ursprünglichen Größe zurückzukehren.

Stillen spart Zeit und Geld. Im Gegensatz zur vorgefertigten Babynahrung ist Muttermilch kostenlos. Du sparst außerdem jede Menge Zeit, die du sonst auf das Mischen, Aufwärmen und Abwiegen der Babynahrung verwenden würdest.

Grundlagen des Stillens

Das Stillen beginnt mit dem Andocken des Babys, was manchmal etwas schwierig sein kann. Bringe daher dein Baby zunächst in die richtige Position, denn so wird das Ganze bereits viel komfortabler. Im Idealfall bedeckt der Mund deines Babys in dieser Position deine gesamte Brustwarze mitsamt Warzenhof, sodass es mit Zunge, Mund und Lippen Milch aus deinen Milchdrüsen massieren kann.

Um das Andocken deines Babys zu unterstützen, solltest du Folgendes tun:

  • Halte dein Baby vor deinen Brüsten, Bauch an Bauch, so dass das Köpfchen in gerader Linie zum Rest des Babykörpers ausgerichtet ist.
  • Ermutige dein Baby dazu, den Mund weit zu öffnen, indem du die Lippen mit deiner Brustwarze kitzelst. Wenn dein Baby weiterhin nicht reagiert, kannst du ein wenig Muttermilch auf die Lippen des Babys tröpfeln.
  • Wenn sich dein Baby von der Brust abwendet, streichle einfach die Wange an der Seite, die dir am nächsten liegt. Dein Baby wird sich reflexartig zu dir umdrehen.
  • Wenn der Mund des Babys weit geöffnet ist, bringe es an deine Brust, damit es die Führung beim Greifen selbst übernehmen kann.
  • An diesem Punktkannst du feststellen, ob dein Baby richtig andockt. Die Lippen deines Babys sollten dabei geweitet sein und Kinn und Nase beide deine Brust berühren. Möglicherweise musst du die Unterlippe leicht nach unten ziehen, um zu verhindern, dass dein Baby an seinem eigenen Mund saugt.
  • Vergewissere dich, dass dein Baby richtig saugt. Du solltest einen starken und gleichmäßigen Rhythmus des Saugens, Schluckens und Atmens spüren, wobei Bewegung in Wange, Kiefer und Ohr des Babys sichtbar ist. Ein richtiges Saugen klingt nach Schlucken, Klickgeräusche können darauf hinweisen, dass dein Baby nicht richtig angedockt hat.
  • Wenn dein Baby loslässt, kannst du den Vorgang unterbrechen und dann erneut starten. Wie oben bereits erwähnt, kann es einige Versuche dauern, bis alles klappt. Das ist völlig normal. Sei einfach geduldig und versuche es erneut.

     

    Die beste Zeit zum Stillen

    Wenn du noch nicht lange stillst, fühlen sich die Sitzungen möglicherweise ziemlich lang an. Es ist jedoch wichtig, dass sich dein Baby Zeit lässt. Die meisten Stillsitzungen dauern durchschnittlich zwischen 20 und 30 Minuten. Versuche dein Baby bis zum Ende zu füttern, da deine Hintermilch besonders reich an Fett und Kalorien ist. Erst wenn eine Brust vollständig entleert ist, solltest du dem Baby die zweite anbieten. Du kannst ruhig auch deinem Baby vertrauen, um zu erkennen, wann es fertig gegessen hat. Wenn es vollständig loslässt oder den Saug-Schluck-Atmen-Rhythmus verlangsamt ist dies meist ein Zeichen für das nahende Ende der Sitzung. In den meisten Fällen schläft dein Baby nach dem Füttern direkt ein.

    Im Allgemeinen sollte ein Neugeborenes acht- bis zwölfmal pro 24-Stunden-Tag gefüttert werden, was leider auch heißt, dass du etwa alle drei bis vier Stunden stillen musst – einschließlich nachts. Zu Beginn hat dein Baby möglicherweise noch keinen großen Appetit, daher solltest du deinem Baby in den ersten Tagen aktiv die Brust geben. Danach kannst du es etwas intuitiver gestalten und dann füttern, wenn dein Baby Anzeichen von Hunger zeigt. Diese können sein:

    • Dein Baby spielt an deiner Brust
    • Saugen an Händen, Lippen oder Zunge
    • Ein geöffneter Mund
    • Schmatzende Geräusche
    • Weinen (ein tiefes Heulen)

    Vergiss bei all dem jedoch bitte nicht, dass jedes Baby individuell ist und dies alles nur allgemeine Richtlinien sind. Mit der Zeit lernst du dein eigenes Baby kennen und somit auch seine besonderen Bedürfnisse und Muster.

    Wenn dein Baby nach dem Füttern glücklich und zufrieden zu sein scheint, nicht weint und ruhig ist, sowie genug Stuhlgang hat (drei oder vier Mal pro Tag) und stetig an Gewicht zunimmt, weißt du, dass dein Baby genügend Nahrung bekommt. Ein Kinderarzt kann dir dies natürlich auch bestätigen.

    Stillpositionen

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du dein Baby während des Stillens halten kannst.  Probiere einfach aus, bis du die findest, die für euch funktioniert.

    Wiege: Der Kopf deines Babys ruht in der Ellbogenbeuge auf der Seite, auf der du stillst, wobei dieselbe Hand den Körper des Babys von unten stützt. Halte deine Brust mit der anderen Hand und biete deinem Baby die Brustwarze an.

    Crossover-Halt: ungefähr wie der Wiegengriff, aber du hältst den Kopf deines Babys mit der Hand gegenüber der Brust, von der du stillst.

    Football Hold: Stecke die Beine deines Babys auf der Seite, von der aus du stillst, unter deinen Arm. Verwende deine andere Hand, um deine Brust zu halten.

    Seitenlage: Lege dich mit einem Kissen unter dem Kopf auf die Seite. Platziere dein Baby mit dem Kopf in einer Linie mit deiner Brustwarze.

    Entspannte Position: Lehnen dich auf einer Couch oder einem Bett mit Kissen zurück. Lege dir dein Baby mit der Wange auf die Brust, so dass ihr Bauch an Bauch an Bauch liegt.

    Tipps zum Stillen

    Die oben genannten Dinge sind alles weitläufig bekannte Grundlagen des Stillens. Es gibt jedoch auch viele kleine weniger bekannte Tipps und Tricks, die Mütter mit der Zeit selbst entdecken und die wir hier für dich zusammengefasst haben:

    • Bockshornklee, Fenchel und Anis sind natürliche Galaktagogen, die dazu beitragen können, die Muttermilchversorgung zu erhöhen.
    • Durch die Einrichtung eines richtigen kleinen Pflegebereichs bei dir zuhause bist du stets bestens vorbereitet. Besorge dir bequeme Sitzgelegenheiten, Kissen, Wasser, Tücher und vielleicht auch ein Buch zur Unterhaltung, falls es mal länger dauert.
    • Es gibt Stillgruppen, in denen sich stillende Mütter untereinander austauschen können. Hier bekommst du mehr Ratschläge, als aus jedem Buch.
    • Olivenöl und Kokosöl eignen sich hervorragend zur Feuchtigkeitsversorgung deiner Brustwarzen.
    • Vertraue deinen Instinkten. Auch bei deinem ersten Kind als noch junge Mutter hast du eine Intuition darüber, was richtig ist.

    Häufige Stillprobleme

    Wie so viele andere Bereiche der Mutterschaft kann das Stillen zu den verschiedensten Herausforderungen führen. Viele davon sind aber recht einfach zu beheben. Hier sind einige Probleme, auf die du möglicherweise stoßen könntest:

    Mastitis ist eine Infektion, die eine Entzündung des Brustgewebes beinhaltet. Sie kann auftreten, wenn die Brust nicht ausreichend entleert wird. Bakterien aus deiner Haut oder dem Mund des Babys können durch deine Brustwarze oder deinen Milchgang eindringen. Die Symptome sind wunde Brüste und grippeähnliche Symptome, wie Fieber und Müdigkeit. Wenn du diese Symptome zeigst, solltest du sofort einen Arzt anrufen. Dieser kann eine genau Diagnose stellen und dir orale Antibiotika verschreiben. Du kannst dich nicht absolut gegen Mastitis absichern –die Pflege deines Immunsystems durch ausreichend Schlaf und eine gesunde Ernährung kann dich jedoch im Allgemeinen vor Infektionen im Allgemeinen schützen.

    Risse in den Brustwarzen. Leider sind Brustwarzenschmerzen durch rissige und gereizte Brustwarzen ein ziemlich häufiger Bestandteil des Stillens. Dies kann durch falsches Andocken oder Positionieren des Babys noch verschlimmert werden. Überprüfe daher bei jeder Stillsitzung, ob dein Baby sowohl an der Brustwarze als auch am Warzenhof andockt. Um Schmerzen in der Brustwarze zu lindern, gibt es eine Vielzahl von Produkten wie Lanolinöl, kühle Brustwarzenpolster und verschiedene Cremes.

    Soor. Soor, auch Candida oder Hefeinfektion genannt, kann im Mund deines Babys oder in deinen Brüsten auftreten. Zu den Symptomen gehören rosafarbende, brennende und verkrustete Brustwarzen sowie scharfe, stechende Schmerzen in der Brust, besonders beim Andocken. Die Behandlung ist ziemlich einfach und beinhaltet antimykotische Medikamentencremes. Obwohl es keine Garantie gibt, die dich völlig vor Soor schützt, kann es hilfreich sein, sich die Hände gründlich vor dem Stillen zu waschen und Probiotika zu konsumieren.

    Verstopfte Milchkanäle. Wenn Muttermilch einen Milchkanal verstopft, kann dies zu einem schmerzhaften roten Klumpen an deiner Brustwarze führen. Massagen, warme Duschen und warme Kompressen können dann zwar die Schmerzen lindern, der einzige Weg zur Heilung besteht jedoch darin, weiter zu stillen. Der Milchfluss wird nach einer Weile den Milchkanal durchspülen und die Verstopfung auf natürliche Weise lösen.

     

    Die richtige Ernährung beim Stillen

    Die schlechte Nachricht zuerst: auch nach der Entbindung kannst du nicht sofort wieder alles essen, worauf du Lust hast. Denn wenn du stillst, wirkt sich deine Ernährung natürlich weiterhin direkt auf dein Baby aus. Die gute Nachricht ist: die Stilldiät ist nicht mehr so streng wie die, in der Schwangerschaft. Es gibt jedoch einige Ernährungsempfehlungen, die du für eine optimale Gesundheit für dich und dein Kind befolgen solltest.

    Du musst jetzt ungefähr 500 zusätzliche Kalorien pro Tag verbrauchen – das heißt aber nicht, dass du jetzt eimerweise Fast-Food essen kannst oder solltest. Wie du dir wahrscheinlich schon gedacht hast, ist eine abwechslungsreiche Ernährung mit nahrhaften Lebensmitteln, einschließlich angemessenen Anteilen an Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen, wichtig, um alle Bedürfnisse von dir und deinem Baby zu erfüllen. Du solltest außerdem mindestens 3,5 Litern Flüssigkeit pro Tag zu dir nehmen.

    Übermäßig viel Koffein, quecksilberreicher Fisch, fettreiche Milchprodukte und Fleisch sowie zu viele verarbeitete Lebensmittel solltest du dir weiterhin verkneifen. Allerdings darfst du dich dafür endlich wieder auf rohem Fisch (Sushi!), nicht pasteurisierten Weichkäse, Aufschnitt und rosa Fleisch freuen. Du kannst sogar ab und zu wieder Alkohol trinken, allerdings natürlich in Maßen und mit Hinsicht auf lange Pausen vor der Stillsitzung. Beschränke dich dabei auf ein paar Gläser pro Woche und versuche, möglichst viel Zeit zwischen Alkohol und Stillsitzung zu lassen, damit dein Körper möglichst viel von dem Alkohol abbauen kann, damit er nicht in die Muttermilch gelangt.

    Außerdem solltest du darauf achten, genügend Kalzium, Vitamin D, Eisen und Folsäure durch deine Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel aufzunehmen. Dies sind nämlich Nährstoffe, die dein Baby jetzt besonders benötigt.

    Muttermilch abpumpen

    Ein wichtiger Teil des Stillens, den viele Menschen zunächst völlig vergessen, ist das Abpumpen. Dies bietet dir viele Vorteile, darunter eine Unterbrechung des Stillens, die Aufrechterhaltung der Milchversorgung, die Linderung der Brustverstopfung und die Erstellung eines Ersatzvorrats an Muttermilch, falls du mal nicht in der Lage bist, zu stillen. Schaue dir hier die intelligente elektrische Brustpumpe von Lola & Lykke an, eine moderne Milchpumpe, mit der du zu deinen ganz eigenen Bedingungen abpumpen kannst.

    Während einige Babys von Anfang an abwechselnd die Brust und die Flasche bekommen, ziehen es manche Mütter vor, stattdessen eine Stillroutine festzulegen, bevor sie mit der Verwendung der Flasche beginnen. Normalerweise ist so eine Routine nach sechs Wochen gut etabliert und du wirst dann zwischen den Fütterungen genügend Zeit haben, um die elektrische Milchpumpe zu verwenden. Wenn du noch im Mutterschaftsurlaub bist und dich darauf vorbereitest wieder zu arbeiten, ist es eine gute Idee, schon mal einen Vorrat an Muttermilch anzulegen, indem du einige Wochen im Voraus mit dem Pumpen beginnst.

    Abpumpen kannst du, wann immer es dir passt. Allerdings gilt der Morgen als beste Zeit, da deine Brüste dann ganz voll sind. Wenn du eine einzelne elektrische Milchpumpe verwendest, kannst du sogar eine Brust abpumpen, während du dein Baby auf der anderen Seite stillst. Mit einer tragbaren elektrischen Milchpumpe kannst du aber natürlich auch zu jeder anderen Tageszeit abpumpen. Viele Mütter bringen diese einfach auf die Arbeit mit, damit sie den ganzen Tag über abpumpen können.

    Versuchen dich beim Abpumpen zu entspannen und es dir richtig bequem zu machen. Es kann helfen, wenn du dabei deine Brüste massierst oder eine warme Kompresse verwendest. Konzentriere dich wie auch bei deinem Baby darauf, deine Brustwarze und deinen Warzenhof mit dem Pumpenaufsatz vollkommen abzudecken. 20 bis 30 Minuten auf der Pumpe reichen normalerweise aus, um sich gut entleert zu fühlen.

    Sobald du abgepumpt hast, muss die Muttermilch an einen geeigneten Aufbewahrungsplatz. Du kannst Plastiktüten und Fläschchen verwenden. Am einfachsten ist es jedoch, einfach eine elektrische Pumpe zu wählen, mit der du direkt in einen Milchbeutel abpumpen kannst. Die Milch sollte zum einfachen Auftauen in Chargen von bis zu 150 ml eingefroren werden. Beschrifte jede Tasche mit dem Datum, damit du sichergehen kannst, dass die Milch nicht länger als sechs Monate aufbewahrt wird.

    Häufige Probleme beim Abpumpen

    Wie beim Stillen können beim Abpumpen von Muttermilch auch Probleme auftreten. Einige, die häufiger auftreten sind:

    Nicht genug Muttermilch. Wenn eine Pumpsitzung weniger Muttermilch liefert als erwartet, können mögliche Ursachen sein, dass du zu selten oder aber zu früh nach einer vorherigen Sitzung abgepumpt hast. Vielleicht hast du auch einfach zu kurz abgepumpt, bist nicht ausreichend hydratisiert oder verwendest die falsche Pumpe. Dies kann normalerweise schnell behoben werden, indem du mehr Wasser trinkst und etwas experimentierst, wie oft du wann und mit was abpumpst.

    Enttäuschung über das Ergebnis. Babys sind großartig darin, Milch aus den Brüsten zu holen. Pumpen haben nicht unbedingt den gleichen charmanten Effekt, der dein Oxytocin auslöst und somit Enttäuschung vermeidet. Daher kann es manchmal schwierig sein, die Muttermilch genau dann zum Fließen zu bringen, wenn du abpumpen willst. Versuche einfach, dich zu entspannen, es dir bequem zu machen und dich deinem Baby nahe zu fühlen. Du kannst dafür an einem Kleidungsstück deines Kindes riechen, dir Fotos anschauen oder dir deinen kleinen Säugling einfach vorstellen.

    Schmerzen beim Abpumpen. Stillen kann schmerzhaft sein, ebenso wie Abpumpen. Wenn die Pumpvorgänge zu Schmerzen führen, überprüfe die Flaschengröße und Saugeinstellung. Diese sollte nicht zu hoch sein. Außerdem kannst du natürlich auch beim Abpumpen dieselben Brustwarzencremes und Pflegeprodukte verwenden, mit denen du bereits beim Stillen die rissigen Brustwarzen versorgt hast.

    Wie bei Allem, was mit Mutterschaft zu tun hat, sind Stillen und Abpumpen ein stetiger Lernprozess. Es mag zunächst alles etwas einschüchternd erscheinen, aber davon solltest du dich nicht entmutigen lassen. Nimm dir einfach die Zeit, vertraue auf deine Intuition und bitte natürlich auch um Hilfe, wenn du diese brauchst. In jedem Fall wirst du das Kind schon schaukeln – da sind wir uns sicher.

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