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Beckenschmerzen während der Schwangerschaft – so kannst du sie lindern

Es ist kein Geheimnis, dass Frauen während der Schwangerschaft einige körperliche Veränderungen erfahren. Schließlich muss sich der Körper der Frau während der Schwangerschaft an einen kleinen Menschen anpassen, der in ihm wächst und dabei einiges aushalten. Diese Veränderungen können sowohl aufregend als auch beängstigend, angenehm oder schmerzhaft sein. Eine der unangenehmeren körperlichen Empfindungen, die du während der Schwangerschaft eventuell zuspüren bekommst, sind Beckenschmerzen. 

Auch wenn es ganz normal ist, während der Schwangerschaft hin und wieder verschiedene Schmerzen zu verspüren, kann es beunruhigend sein, einen Druck im Becken zu spüren. Insbesondere dann, wenn dieser schwerwiegend ist, was bei den schwangerschaftsbedingten Beckenschmerzen leider oft der Fall ist. Wir möchten dir mit diesem Leitfaden so viele Informationen wie möglich zur Verfügung zu stellen und somit deine Ängste rund um die Beckenschmerzen in der Schwangerschaft beseitigen. Wir erklären dir woher dieser Druck kommt, welche Ursachen und Symptome es gibt und wie du die Schmerzen lindern kannst.

Was genau sind Beckenschmerzen währen der Schwangerschaft?

Das Becken oder die Leiste bezieht sich auf die untere Hälfte des Rumpfes. Anfangen tut der Bereich ungefähr beim unteren Magen und er reicht bis zu den oberen Oberschenkeln, also da, wo dein Bauch endet und deine Beine beginnen. Anatomisch gesehen besteht das Becken aus einigen verschiedenen Knochen, einschließlich dem Ilium (Hüftknochen), dem Kreuzbein (unterer Wirbelsäulenbereich), dem Steißbein (Steißbein) und dem Schambein.

Wie du dir sicher vorstellen kannst, ist dieser Bereich einer der Teile deines Körpers, der sich während der Schwangerschaft am meisten verändern wird. Schließlich befindet sich genau hier die Gebärmutter. Dein Becken spielt also eine große Rolle, damit in deinem Körper ein Baby wachsen kann. Hier wird beispielsweise das Gewicht des Babys gestützt und später der Durchgang gewährt, der dein Baby in den Geburtskanal führt.

Bei der daraus resultierenden Dehnung der Beckenmuskulatur, der Bänder und der Haut ist es nicht ungewöhnlich, dass Frauen während der Schwangerschaft einige ziemlich ungewöhnliche und unangenehme Empfindungen in ihrem Becken verspüren. Dies kann Folgendes umfassen:

  • - Druckgefühl in der Gebärmutter während der frühen Schwangerschaft
  • - Druck in der Leistengegend während der Schwangerschaft
  • - Druck auf den Hüften während der Schwangerschaft
  • - Rundbandschmerzen während der Schwangerschaft
  • - Rückenschmerzen
  • -  Ausstrahlender Schmerz
  • - Gereiztheit und Wundheit der Haut und der gesamten Gegend
  • - Scharfer, stechender Schmerz
  • - Ein Dehnungsgefühl


So unangenehem diese dinge auch sein mögen, meistens sind vie völlig normal und kein Grund zur Sorge.

Wann treten währen der Schwangerschaft Beckenschmerzen auf?

Am häufigsten treten Beckenschmerzen gegen Mitte und Ende der Schwangerschaft auf, wenn das Baby größer wird und sich dein Körper in Vorbereitung auf die Wehen am stärksten verändert. Beckenschmerzen können im zweiten Semester beginnen und im dritten Semester stärker werden. Einige Frauen haben jedoch auch bereits im ersten Semester Schmerzen im Beckenbereich, obwohl dies weniger häufig ist.Wenn du in deinem ersten Trimester starke Bauchschmerzen hast, solltest du mit einem Arzt sprechen, da dies ein Symptom für eine Fehlgeburt sein kann.

Was verursacht Beckenschmerzen währen der Schwangerschaft?

Da in deinem Beckenbereich während der Schwangerschaft ziemlich viel los ist, gibt es verschiedne Dinge, die zu Beckenschmerzen führen können, Dazu gehören unter anderem die Folgenden:

Beckendruck

Wenn du in der Schwangerschaft einen Druck in der Beckengegend verspürst, kann dies einfach daran liegen, dass dein Baby gegen dein Becken drückt. Zum Ende der Schwangerschaft hin drücken hier immerhin bis zu drei oder vier Kilo auf dein Becken und die Gebärmutter.

Wenn dies die Ursache für die Beckenschmerzen ist, erhöht sich der Druck im Becken während des Stehens und Laufens. Umgekehrt verringert sich der Druck auf das Becken während der Schwangerschaft im Liegen etwas.

Rundbandschmerzen oder Schmerzen im runden Mutterband

Wie oben erwähnt, neigen die Muskeln und Bänder der Beckenregion dazu, sich im Verlauf der Schwangerschaft zu dehnen. Ein bestimmtest Band, das besonders unangenehme Gefühle hervorrufen kann, ist das runde Band, auch Mutterband genannt, das den Uterus stützt, indem es die Vorderseite des Uterus mit der Leistengegend verbindet. Durch die Dehnung des runden Bandes während der Schwangerschaft können Schmerzen entstehen. Diese Schmerzen gehören zu den häufigsten Arten von Beckenschmerzen während der Schwangerschaft und betreffen zwischen 10 und 30 Prozent der schwangeren Frauen.

Rundbandschmerzen werden oft durch Bewegung verstärkt und fühlen sich wie ein tiefes, scharfes, stechendes oder überdehntes Gefühl an. Manchmal werden sie bereits von einem einfachen Schritt nach vorne ausgelöst oder davon, dass du dich im Bett umdrehst. Bei den meisten Frauen treten diese Schmerzen auf der rechten Seite im runden Mutterband auf, es ist jedoch nicht ungewöhnlich, dass sie auch auf der linken Seite auftreten. Glücklicherweise lassen die Schmerzen im runden Mutterband normalerweise um die 24-Wochen-Marke nach. Allerdings sind sie oftmals bei der zweiten, dritten oder nachfolgenden Schwangerschaft schlimmer als vorher.

Es ist erwähnenswert, dass Schmerzen im runden Band auf der linken Seite zwar selten sind, aber auftreten. Oftmals werden diese jedoch einfach mit anderen typischen Schwangerschaftsschmerzen verwechselt. Besonders, wenn du Schmerzen im unteren Rückenbereich erlebst, sind diese vermutlich nicht mit dem runden Band verbunden.

Symphysis Pubis Dysfunktion

Eine weitere mögliche Ursache für Leistenschmerzen während der Schwangerschaft im dritten Trimester ist die Symphysis Pubis Dysfunction, auch SPD oder Beckengürtelschmerzen (PGP) genannt. Zwar fügt die SPD deinem Baby im Normalfall keinen Schaden zu und hat auch für dich keine Langzeitfolgen, dennoch ist SPD enorm schmerzhaft und kann dich schwächen und sogar zu vorrübergehender Immobilität führen. Es soll bis zu 1 von 5 schwangeren Frauen betreffen.

SPD wird dadurch verursacht, dass deine Beckengelenke steif oder uneben sind. Auftreten kann es sowohl an der Vorder- als auch an der Rückseite des Beckens. Es wird angenommen, dass SPD eine Nebenwirkung typischer Schwangerschaftshormone wie Relaxin ist. Diese setzt dein Körper gegen Ende der Schwangerschaft frei, um Muskeln, Bänder und den gesamten Beckenbodenbereich so sehr zu lockern, dass bei der nahenden Geburt ein Baby hindurchpasst. Wenn diese Hormone zu früh freigesetzt werden, kann dies zu unangenehmer Hypermobilität, Instabilität und Gleichgewichtsstörungen führen. Diese führen wiederrum zu Beschwerden und Schmerzen, insbesondere im Symphyse-Schambein-Gelenk vor deinem Becken.

Die SPD verschlimmert sich im Verlauf der Schwangerschaft und wird häufig durch Aktivitäten wie Gehen, Treppensteigen, Gewicht auf einem Bein, Umdrehen im Bett oder Spreizen der Beine wie beim Aussteigen aus dem Auto verschlimmert. Die meisten Frauen spüren SPD-Schmerzen in der vorderen Mitte ihres Schambeins, im unteren Rücken auf einer oder beiden Seiten und im Perineum (dem Bereich zwischen Anus und Vagina).

Braxton Hicks Kontraktionen

Um dich auf die Wehen vorzubereiten, kann es ein, dass dein schwangerer Körper einen „Übungslauf“ durchführt. Dieses Phänomen nennt man Braxton Hicks-Kontraktionen, die ca. ab der 20. Woche auftreten können. Es lohnt sich, darauf vorbereitet zu sein, da es ziemlich verwirrend sein kann, viel zu früh Kontraktionen zu verspüren. Umso verwirrender ist es, dass diese bestimmten Kontraktionen nur an der Vorderseite deines Körpers auftreten. Im Gegensatz dazu beginnen echte Kontraktionen nämlich hinten am Rücken und bewegen sich nach vorne. 

Im Gegensatz zu echten Kontraktionen bedeuten Braxton Hicks-Kontraktionen nicht, dass du Wehen bekommst. Sie lassen sich normalerweise verscheuchen, indem du einfach die Position wechselst. Einige häufige Auslöser für Braxton Hicks-Kontraktionen sind eine volle Blase und Dehydrierung. Daher kann es auch bereits hilfreich sein, regelmäßig auf die Toilette zu gehen und ausreichend Wasser zu trinken.

Symptome von Beckenschmerzen während der Schwangerschaft

Beckenschmerzen während der Schwangerschaft sind von Frau zu Frau unterschiedlich, insbesondere da es so viele verschiedene mögliche Ursachen gibt. Es gibt jedoch einige Symptome, die besonders häufig auftreten, darunter:


  • - Intensive, plötzliche Krämpfe im Bauch- oder Hüftbereich
  • - Schmerzen auf der rechten Seite
  • - Schmerzen, die durch Aktivitäten wie Husten oder Niesen, Lachen, Umdrehen im Bett, zu schnelles Aufstehen oder andere plötzliche Bewegungen ausgelöst oder verschlimmert werden

(Beachte bitte, dass alle oben genannten Symptome am häufigsten bei Beschwerden im runden Mutterband auftreten.)


Zusätzliche Symptome von Beckensmerzen sind:

  • - Krämpfe, ähnlich wieMenstruationsbeschwerden· Leistenbeschwerden
  • - Schmerzen im unteren Rückenbereich, die in den Bauch, die Leistengegend, den Oberschenkel und / oder das Bein ausstrahlen können
  • - Stechende Schmerzen im unteren Beckenbereich
  • - Ein hörbares Knacken, Klicken oder Knirschen im unteren Beckenbereich
  • - Müdigkeit 
  • - Schmerzen beim Sex
  • - Elektroschockartige Empfindungen in der Vagina oder Leistengegend

Weitere Informationen: 6 Möglichkeiten zur Liderung von Rückenschmerzen während der Schwangerschaft.

Wie man Beckenschmerzen während der Schwangerschaft lindert

Wenn du während der Schwangerschaft unter Beckenschmerzen leidest, insbesondere wenn diese schwerwiegend sind, möchtest du sicher vor allem wissen, wie du diese lindern kannst. Zum Glück gibt es hier gleich mehrere Optionen, die dir helfen können, damit du dich schnell besser fühlst.

Verwende einen Schwangerschaftsgurt

Wenn deine Beckenschmerzen durch den Druck und das Gewicht des Babys auf deine Leistengegend verursacht werden, kann es unglaublich hilfreich sein, deinen schwangeren Bauch mit einem Schwangerschaftsstützgürtel zu entlasten. Ein Schwangerschaftsgürtel ist für dich und dein Baby völlig sicher und kann zusätzlich deine Schmerzen lindern, indem er das Gewicht des Babys stützt und deinen Bauch sanft anhebt. So wird der Druck auf deine Gelenke, Bänder und Knochen verringert. Dies ist besonders hilfreich bei alltäglichen Aktivitäten wie Gehen und / oder Sport. Ein solcher Gürtel korrigiert auch gleichzeitig deine Haltung und stabilisiert deinen Bauch, sodass dein Körper während der gesamten Schwangerschaft richtig ausgerichtet bleibt.

Verwende ein Schwangerschaftskissen

Ein weiteres nützliches Hilfsmittel gegen Beckenschmerzen ist das Schwangerschaftskissen. Insbesondere wenn du gerne auf der Seite schläfst. Ohne ein Kissen zwischen den Beinen kann das Schlafen auf der Seite die Hüfte nach unten ziehen und somit zu Beschwerden im Becken führen. Ein Schwangerschaftskissen, oder auch einfach ein normales Kissen zwischen den Beinen hilft dabei, deine Knie abzustützen und deine Hüften parallel zueinander zu halten. So wird der Druck auf das Becken verringert und mögliche Schmerzen gelindert.

Training und die richtigen Übungen

Sport während der Schwangerschaft hat gleich einen doppelten Nutzen: Er kann nicht nur Beckenschmerzen lindern, sondern auch verhindern, dass diese überhaupt erst auftreten. Sport ist daher eine großartige Möglichkeit, Schmerzen zu lindern. Besonders den fiesen Beschwerden im runden Mutterband kann durch sanftes Dehnen, Wassergymnastik, vorgeburtliches Yoga, Beckenneigungen und Kegel-Übungen vorgebeugt werden. Dies sind außerdem fantastische Möglichkeiten, den Beckenboden und die Bauchmuskeln zu stärken, damit dein Körper besser auf die Anforderungen der Schwangerschaft vorbereitet ist.


Weitere Informationen: Vorteile von Sport während der Schwangerschaft.

Öfter hinlegen

Schmerzen im runden Mutterband können mitunter auch gelindert werden, indem du dich auf die Seite legst. Und zwar auf die, die besonders weh tut. Das Hinlegen sollte auch den Beckendruck entlasten. Wenn die liegende Position oder das Wechseln der Positionen im Liegen deine Schmerzen allerdings verschlimmert, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass du es mit einer Symphysis Pubis Dysfunktion zu tun hast. In diesem Fall solltest du einen Arzt aufsuchen.

Besuche einen Chiropraktiker oder einen Massagetherapeuten

Bei Schmerzen in der Schwangerschaft kann ein Fachmann, wie ein Chiropraktiker oder ein geschulter Massagetherapeut, eine enorme Hilfe sein. Achte bei deiner Wahl darauf, dass die Person besonders im Umgang und in der Behandlung mit schwangeren Frauen erprobt ist. Manche Masseure bieten sogar eine spezielle Schwangerschaftsmassagen an. Osteopathie, Aromatherapie, Akupunktur und Physiotherapie sind weitere Optionen, die du bei Beschwerden ebenfalls in Betracht ziehen solltest.

Gönne dir ein warmes Bad

Und wir meinen tatsächlich: warm. Nicht heiß. Denn während es keine gute Idee ist, ein heißes Bad zu nehmen, kann ein warmes Bad eine sehr beruhigende Wirkung haben und dazu beitragen, deine Muskeln zu entspannen und dein Becken zu entlasten. Um dein Baby nicht zu gefährden, sollte die Wassertemperatur unter 100 Grad liegen. Wenn du Zweifel hast, lass lieber ein wenig extra kaltes Wasser ein. Auch eine warme Dusche kann sehr entspannend wirken.

Ruch dich aus

Im Allgemeinen gilt: je mehr du dich ausruhen und entspannen kannst – desto besser. Lege dich genau dann hin, wenn du müde oder angespannt bist. Auch mitten am Tag. Ob ein Entspannungsbad oder ein Mittagsschlaf: es ist jetzt wichtig, dass du auf deinen Körper hörst und dich nicht überarbeitest. Bitte deinen Partner und / oder deine Lieben darum, dir beim Haushalt und anderen täglichen Arbeiten zu helfen. Insbesondere natürlich bei solchen, die deine Beckenschmerzen verschlimmern.

Ziehe dich im Sitzen an

Da das Stehen auf einem Bein und das Anheben der Beine die Schmerzen im Beckenbereich verschlimmern können, ist es eine gute Idee, sich beim Anziehen hinzusetzen. Insbesondere beim Hosen oder Socken anziehen ist es jetzt vollkommen in Ordnung, langsam vorzugehen und dich dabei hinzusetzen.

Was du bei Beckenschmerzen während der Schwangerschaft vermeiden solltest

Es gibt bestimmte Dinge, die du bei schwangerschaftsbedingten Beckenschmerzen möglichst vermeiden solltest, da diese die Schmerzen verschlimmern oder dafür sorgen könnten, dass die Schmerzen häufiger auftreten. Solche zu vermeidenden Aktivitäten sind zum Beispiel:

- Das Tragen von High Heels oder anderen unbequemen oder nicht gut stützenden Schuhen

- Ausübung starker oder anstrengender Aktivitäten wie Gewichtstraining oder Sprinten

- Ruckartige Bewegungen und bestimmte „Auslösepositionen“, z. B. wenn du die Beine weit spreizen musst, um aus einem Auto steigen. Sei auch vorsichtig mit plötzlichen Bewegungen beim Anziehen, wenn du sich im Bett umdrehst oder Druck- oder Zugbewegungen ausführst

- Längeres Stehen

- Die Verwendung eines Heizkissens oder eines Whirlpools, der nicht für Schwangerschaft geeignet und / oder möglicherweise zu heiß ist

- Einnahme von Schmerzmitteln wie Aspirin und Ibuprofen, die ein Blutungsrisiko bergen. Toluol gilt im Allgemeinen als sicher für schwangere Frauen, für eine absolut sichere Einnahme solltest du jedoch vorher mit deinem Arzt sprechen

- Muskelentspannende Cremes und Salben, die häufig Inhaltsstoffe wie Aspirin und Ibuprofen enthalten, welche über die Haut aufgenommen werden können

- Scharfe, schnelle Bewegungen, bei der du dich in der Taille drehst oder biegst

- Das Heben schwerer Gewichte

- Schnelles Treppensteigen oder Treppenstegen bei dem du mehr als eine Stufe auf einmal nimmst

- Auf dem Boden sitzen

- Ein Kind auf einer Hüfte tragen oder einseitige Last

- Zu schnelles Umdrehen im Schlaf oder in einer liegenden Position

- Auf einem Bein stehen

- Die Beine überschlagen oder im Schneidersitz sitzen

- Staubsaugen


Sind Beckenschmerzen während der Schwangerschaft gefährlich?

Während Beckenschmerzen während der Schwangerschaft sicherlich unangenehm sind, können wir dich an dieser Stelle beruhigen. Beckenschmerzen, die durch Beckendruck, Dehnung des runden Bandes, Symphysis Pubis Dysfunktion und / oder Braxton Hicks-Kontraktionen verursacht werden, sind eher ein unangenehmes Ärgernis als ein echtes medizinisches Problem, welches nachhaltigen Schaden für dich oder dein Baby anrichten kann. Wenn du trotzdem das Gefühl hast, dass etwas nicht stimmt oder einfach eine professionelle medizinische Meinung zu deinem speziellen Fall möchtest, ist es natürlich trotzdem eine gute Idee, mit deinem Arzt über die Schmerzen zu sprechen.


Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Wie bereits erwähnt, kannst und solltest du natürlich immer zum Arzt, wenn du dir Sorgen machst. Insbesondere wenn deine Beckenschmerzen von einem der folgenden Symptome begleitet werden, ist es jedoch besonders ratsam, einen Arzt aufzusuchen:

  • - Rundbandschmerzen, die den ganzen Tag anhalten und / oder sich verschlimmern
  • - Extreme Schmerzen im runden Mutterband
  • - Blutungen
  • - Starke Beckenschmerzen im ersten Semester
  • - Fieber und / oder Schüttelfrost
  • - Schwindel
  • - Starke Kopfschmerzen
  • - Eine plötzlich auftretende Schwellung des Gesichts, der Hände oder der Füße
  • - Stetige Übelkeit und / oder Erbrechen, die tendenziell schlimmer wird
  • - Wässriger, grünlicher oder blutiger Ausfluss
  • - Mehr als vier Kontraktionen innerhalb einer Stunde für zwei Stunden oder mehr
  • - Brustschmerzen


Wenn auch du unter Beckenschmerzen in der Schwangerschaft leidest, konnten wir dir hoffentlich einen Teil der Sorge nehmen. Denn diese Schmerzen sind meistens völlig normal und etwas, das viele werdende Mütter erleben. Schließlich verändert sich dein Körper jetzt in Windeseile. Er wächst, dehnt und verschiebt sich, um deinem Baby gerecht zu werden. Einige Schmerzen und Beschwerden sind da ganz selbstverständlich und eben nicht immer angenehm. Aber genau wie bei allen anderen Herausforderungen, die mit einer Schwangerschaft einhergehen, wirst du auch diese meistern. Wir glauben an dich, Mama.

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