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Jennas Reise: Das Bekenntnis zur Selbstfürsorge einer trauernden Mutter

Selbstfürsorge wird im 21. Jahrhundert als einer der wichtigsten Bestandteile des Wohlbefindens angesehen - und das ist auch kein Wunder. Es ist gerade schwer, ein Mensch zu sein. Noch schwieriger ist es, eine Mutter zu sein. Noch nie litten Mütter so sehr unter Stress, Ängsten und Depressionen wie heute, und viele haben nicht die Fähigkeit und Kraft, ihren Lebensstil zu ändern. Aber wenn man kleine Dinge ändert, kann man Großes bewirken.

Heute möchte ich dir Jenna vorstellen, eine finnische Mutter von drei Kindern, eine Wellness-Bloggerin und eine Inspiration für unser ganzes Team. Lies ihre Geschichte in ihren eigenen Worten:

"Ich wurde um den Muttertag 2017 herum mit meinem ersten Kind schwanger. Unsere Tochter war Ende Januar 2018 fällig. Ich freute mich darauf, Mutter zu werden, aber ich wusste nicht viel über die Schwangerschaft und wie sie den Körper verändert. In Finnland haben wir ein gutes Gesundheitssystem, in dem Schwangere und der Zustand von Baby und Mutter regelmäßig überwacht werden. Aber ich finde, wir sollten mehr Informationen und Anleitung zu körperlichen Dingen bekommen, zum Beispiel zu Sport in der Schwangerschaft und Beckenbodenübungen.

Mein damaliger Lebensstil beinhaltete keine körperlichen Aktivitäten und meine Essgewohnheiten waren auch nicht so toll. Trotzdem verlief meine Schwangerschaft gut, aber bei mir wurde Schwangerschaftsdiabetes diagnostiziert. Meine Wehen wurden eingeleitet und dauerten ziemlich lange. In der aktiven Phase haben mir ein TENS-Gerät, ein Bad und Lachgas sehr geholfen. Ich habe auch die PDA genommen. Die Wehen verliefen insgesamt sehr gut, und unsere wunderschöne Tochter wurde gesund geboren. Die Geburt war eine wunderbare Erfahrung und ich wusste: Das möchte ich noch einmal!

Kontrolle übernehmen

Nachdem das Baby geboren war, hatte ich große Probleme mit dem Stillen. Das hat mich gestresst. Und da ich eine emotionale Esserin bin, habe ich viel zugenommen. Ich fühlte mich die ganze Zeit müde und unmotiviert. Als meine Tochter ein Jahr alt wurde, war mir klar, dass ich etwas tun muss, um meine Energie zu steigern. Ich begann, mehr Sport zu treiben und regelmäßiger zu essen.

Schon bald merkte ich, dass sich diese Änderungen meines Lebensstils auszahlten: Ich verlor Gewicht und gewann Energie! Mein Selbstbewusstsein stieg und ich hatte Lust, ein neues sportliches Hobby zu beginnen. Das Training im Fitnessstudio wurde zu meiner Leidenschaft. Ich teilte meine Gefühle und meine Erfahrungen auf Instagram. Ich erhielt viel Unterstützung von Gleichgesinnten und viele Kommentare darüber, wie meine Reise andere inspirierte.

Im Jahr 2019 wurde ich erneut schwanger. Diese Schwangerschaft endete in der siebten Woche mit einer Fehlgeburt. Es hat mir das Herz gebrochen und ich hatte das Gefühl, dass niemand den Verlust für eine große Sache hielt, weil es so früh geschah. Ich war mit meinem Kummer allein.

Am Muttertag 2020 gab es einen neuen positiven Schwangerschaftstest. Ich war hocherfreut, aber von Anfang habe ich mir über alles viele Sorgen gemacht. Das Baby sollte im Januar 2021 kommen. Dieses Mal war es schwer, schwanger zu sein. Ich machte mir die ganze Zeit Sorgen, dass ich das Baby auch verlieren könnte und litt unter körperlichen Schwangerschaftsbeschwerden. Zum Glück habe ich den Schwangerschaftsgurt von Lola&Lykke zum Testen erhalten, und er hat mir bei Rücken- und Beckenschmerzen sehr geholfen! Ich habe den Gurt beim Training und beim Laufen benutzt und konnte mit seiner Hilfe regelmäßig trainieren.

Leider haben wir auch dieses Baby verloren.

In der 25. Schwangerschaftswoche wachte ich eines Morgens auf und fühlte mich sehr unruhig. Ich wusste, dass etwas nicht stimmte, und ich hatte recht. Das Herz des Babys hatte aufgehört zu schlagen. Unser Engel wurde im September 2020 geboren. Für mich war das der Beginn einer sehr schwierigen Zeit. Große Trauer nahm mein Leben in Beschlag. Ich konnte nicht glauben, was passiert war und weinte einen Monat lang jeden Tag. Ich bekam zwar Unterstützung von anderen Menschen, die mir bei der Bewältigung meiner Trauer halfen, aber das Training im Fitnessstudio half mir am meisten. Durch den Sport fühlte ich mich irgendwie stark und konnte meine Wut und meine negativen Gefühle im Fitnessstudio rauslassen. Mit der Zeit fing ich auch an, wieder zu mir selbst zu finden. Ich hatte das Glück, regelmäßig mit einer Krankenschwester darüber zu sprechen, was in meinem Kopf vorging, und auch das hat mir geholfen.

Der Januar 2021 kam und ging, und wir fanden nie heraus, warum unser kleiner Junge gestorben war. Zum vermeintlichen Fälligkeitstermin hatte ich bereits ein neues Leben in meinem Bauch. Ich war wieder einmal schwanger. Ein wahrer Segen, wenn man die Umstände bedenkt. Das Kind sollte im Oktober 2021 zur Welt kommen. Von Anfang an machte ich mir natürlich Sorgen, aber ich hatte auch ein starkes Gefühl, dass ich diesen Jungen mit nach Hause nehmen würde.

Während dieser Schwangerschaft fühlte ich mich körperlich besser, und ich benutzte den Stützgurt schon recht früh sehr häufig. Die ersten Kontraktionen zwangen mich, mein Training um die 20. Woche herum zu unterbrechen. Aber ich benutzte den Gurt immer noch, um meinen Bauch (der dieses Mal ziemlich groß war!!) zu stützen. Ich habe versucht, mich in dieser Zeit zu beschäftigen, damit ich mir nicht so viele Gedanken machte. Das übernahm meine 3-jährige Tochter für mich, aber auch der Wasserschaden, den wir kurz vor dem Geburtstermin in unserem Haus hatten! Kurz vor der Geburt unseres Sohnes mussten wir für die Dauer der Renovierungsarbeiten ausziehen.

Unser wunderschönes Regenbogenbaby wurde am 4. Oktober gesund geboren und wir sind voller Liebe und dankbar, dass alles gut gegangen ist. Endlich ist die Renovierung abgeschlossen und wir sind wieder zu Hause, mit zwei Kindern in unseren Armen und einem in unseren Herzen.

Die beste Investition

All diese Schwangerschaften und Erfahrungen haben mich körperlich und geistig verändert. Ich bin stärker geworden. Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, als Mutter auf sich zu achten. Es ist auch unglaublich wichtig, sich selbst gut zu fühlen, sich Mühe zu geben und daran zu denken, dass du auch ein eigener Mensch bist, nicht nur eine Mutter. Die beste Investition, die du im Leben tätigen kannst, bist du selbst!

Nach dieser Schwangerschaft habe ich das postnatale Stützband von Lola&Lykke benutzt und ich liebe es! Ich nutze es, wenn ich mein Baby trage und wenn ich laufe. Es hilft mir, eine gute Haltung einzunehmen und meine tiefe Rumpfmuskulatur zu aktivieren. Durch die vielen Schwangerschaften hat sich mein Körper verändert und ich muss noch ein bisschen abnehmen. Aber ich habe gelernt, mich nicht zu sehr ums Gewicht zu kümmern, sondern mehr auf meinen Körper zu hören. Ich weiß, wie wichtig Bewegung für mich ist und wie mein Körper funktioniert. Aber ich weiß auch, dass ich Geduld haben und es nach der Geburt langsam angehen lassen muss. Ich habe mit Beckenbodenübungen und einigen Übungen zur Aktivierung der Tiefenmuskulatur begonnen. Außerdem genieße ich lange Spaziergänge mit meinem Baby.

Inzwischen klappt das mit dem Stillen super und ich liebe es so sehr! Ich habe schon ein paar Wochen vor der Geburt angefangen, meine Brüste mit der Elektrischen Intelligenten Brustpumpe von Lola&Lykke zu aktivieren, in der Hoffnung auf Wehen und eine frühe Laktation. Ich bekam zwar keine Wehen, aber meine Milchproduktion begann schon im Krankenhaus nach der Geburt! Ich benutze die Pumpe auch jetzt nach der Geburt, um meine Milchproduktion zu steigern, und es funktioniert! Ich finde es toll, wie leise sie ist. Und die Milchbeutel, die man an der Pumpe befestigen kann, sind genial und so praktisch.
Ich weiß, dass ein Baby entweder durch Ersatz- oder Muttermilch gut wächst, aber ich habe trotzdem das Gefühl, dass Stillen besser für mich ist. Aber ich glaube nicht, dass es ein Grund sein sollte, dich deswegen gestresst und traurig zu fühlen. Du kannst auch so eine gute Mutter sein.

Kurz gesagt: Auf meiner Reise als Mutter habe ich gelernt, mich selbst zu schätzen, in mich zu investieren und auf meinen Körper und meinen Kopf zu hören. Ich habe gelernt, dass ich mich auch um mich selbst kümmern muss, um eine gute Mutter zu sein. Ich hoffe wirklich, dass andere Mütter auch Zeit für sich finden, denn es zahlt sich wirklich aus! Denk auch daran, nicht so streng mit dir zu sein, du machst einen tollen Job! Alle Mütter sind Übermenschen!!


Instagram: @jenna.kiili


Danke Jenna, dass du deine Geschichte mit uns teilst. Wir würden gern von all unseren Müttern mehr von ihren Erlebnissen mit ihrem Baby erfahren, auch von dir! Reiche hier deine Geschichte ein.

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