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CORONAVIRUS & SCHWANGERSCHAFT: TIPPS AND FAKTEN

Eine Schwangerschaft ist selbst bei optimalem Verlauf eine aufregende neue Zeit, in der die meisten Frauen hin und wieder auch mal an bisher ungewohnte Grenzen stoßen. Das ist absolut normal. Schwanger zu sein während einer Pandemie hingegen, das kann mitunter richtig angsteinflößend sein. Die Forscher arbeiten derzeit so schnell sie können, um mehr über das Virus namens COVID-19 zu erfahren. Und natürlich über seine Auswirkungen auf unser tägliches Leben und auch darüber, was dies alles für schwangere Frauen bedeutet. Obwohl bisher noch nicht sehr viel über das Virus bekannt ist oder darüber, wie genau es schwangere Frauen und ihre Babys betrifft, haben wir in diesem Blog Experteninformationen über das neue Coronavirus und die Schwangerschaft gesammelt und können so schon einmal einige häufig gestellte Fragen beantworten. Bitte beachte jedoch, dass dies nur allgemeine Informationen sind und es natürlich außer diesen noch jede Menge länderspezifische Ratschläge gibt, die du je nach deinem Standort befolgen solltest.

Frage: Welche Wirkung hat das Corona Virus auf schwangere Frauen?

Im Allgemeinen scheinen schwangere Frauen nicht stärker auf das Virus zu reagieren, als andere gesunde Erwachsene, wenn diese an Corona erkranken. Schwerwiegendere Symptome wie Lungenentzündung scheinen vor allem bei älteren Menschen, Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder aber Menschen mit Langzeiterkrankungen häufiger aufzutreten. Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass schwangere Frauen, welche gesund sind, ein intaktes Immunsystem haben und an Corona erkranken, einem höheren Risiko für schwerwiegende Komplikationen ausgesetzt sind als andere gesunde Personen (Quelle: Royal College of Obstetricians and Gynaecologists, UK, https://www.rcog.org.uk).

Frage: Warum gehören schwangere Frauen dennoch zur Risikogruppe?

Die Wirksamkeit des Immunsystems nimmt häufig während der Schwangerschaft ab, wodurch schwangere Frauen allgemein einem höheren Risiko ausgesetzt sind, sich an übertragbaren Krankheiten anzustecken – ob über Lebensmittel oder Atemwege. Die offiziellen Empfehlungen, wie COVID-19 während der Schwangerschaft am besten vermieden werden kann, entsprechen derzeit jedoch im Grunde einfach denen der allgemeinen Bevölkerung. Dazu zählen: Öffentlichen Plätze und Menschenansammlungen zu meiden, nach Möglichkeit keinen Kontakt mit Kranken zu haben, die Hände häufig und gründlich zu waschen und das eigene Gesicht nicht zu berühren. Nach den bisherigen Erkenntnissen erkranken schwangere Frauen derzeit nicht häufiger an Corona Viren als die allgemeine Bevölkerung (Quelle: Royal College of Obstetricians and Gynaecologists, UK, https://www.rcog.org.uk).

 

Frage: Wie wirkt sich COVID-19 auf Babys und Kinder aus?

So far, there is little information on COVID-19 coronavirus infections in children. Regarding children affected by COVID-19, Chinese authorities have described flu-like symptoms such as a head cold, coughs and fever; some also had stomach problems.

Einige hatten auch mit Magenproblemen zu kämpfen. Nach den bisher veröffentlichten Informationen verliefen alle im Labor bestätigten Corona-Infektionen bei Kindern bislang milder. Eine bereits bestehende Erkrankung kann jedoch sowohl Kinder als auch Erwachsene anfälliger für einen schwereren Verlauf der Krankheit machen. Hierzu gibt es bislang leider wenige Informationen. Die Mehrzahl der schwerwiegenden Fälle wurde bei älteren Menschen diagnostiziert. Die meisten von ihnen litten zusätzlich an anderen Langzeiterkrankungen. (source: Finnish Institute for Health and Welfare, https://thl.fi).

Frage: Werden sich die Geburts- und Entbindungsvorgänge und -richtlinien ändern?

Ja, Krankenhäuser in verschiedenen Ländern überarbeiten derzeit aktiv ihre Richtlinien in Bezug auf Geburt und Nachsorge. Eine große Veränderung, die bereits in vielen Entbindungsstationen auftritt, besteht darin, dass sie die Anzahl der Besucher begrenzt werden muss. Das heißt, es können nur noch eine bestimmte Anzahl an Begleitpersonen der Entbindung beiwohnen und auch für den postpartalen Aufenthalt gelten sehr begrenzte Besucherzahlen.

Dies kann natürlich ärgerlich sein, da viele die Geburt im Kreise der Familie und Freunde feiern möchten. Wenn du zu der Gruppe von Frauen gehörst, die sehr wahrscheinlich während der Pandemie entbinden werden, solltest du einfach im Krankenhaus deiner Wahl nachfragen und dich nach aktuellen Regeln, Besucherzahlen und sonstigen Änderungen erkundigen. In der Regel liegt die Besuchergrenze für die Dauer des Krankenhausaufenthalts bei einem gesunden Erwachsenen, zusätzlich zu der schwangeren Person. Ehepartner oder Betreuer, die Krankheitssymptome aufweisen, dürfen das Krankenhaus normalerweise nicht betreten, sondern müssen sich gemäß den geltenden Vorschriften selbst isolieren.

Frage: Sollte ich mich auf eine Geburt zu Hause vorbereiten?

Zu diesem Zeitpunkt werden Frauen nicht dazu ermutigt, ihre Entbindungspläne basierend auf COVID-19 zu ändern. Krankenhäuser treffen stattdessen Vorkehrungen, um sicherzustellen, dass schwangere Frauen keinen kranken Patienten oder Besuchern ausgesetzt sind. Frauen, die eine Geburt im Krankenhaus geplant hatten, werden im Allgemeinen dazu aufgefordert, an diesem Plan fest zu halten, damit Entbindungskliniken weiterhin allen entbindenden Frauen eine sichere Mutterschaftsversorgung bieten können. Es ist zwar selten, aber wenn während der häuslichen Geburt zu Hause doch etwas ernsthaft schief geht, kann dies für dich oder dein Baby ernste Folgen haben. In einem Krankenhaus hingegen hast du Zugang zu spezialisierter Pflege. Hattest du also eine Krankenhausgeburt geplant, solltest du dich auch von Corona nicht davon abbringen lassen, diese durchzuführen. (source: National Health Service UK, https://www.nhs.uk).

Hausgeburten werden im Allgemeinen nur für Frauen mit geringem Risiko empfohlen. Dazu gehören:

    • Frauen ohne Vorerkrankungen
    • Frauen mit früheren unkomplizierten Geburten
    • Frauen mit nur einer Geburt
    • Frauen ohne schwangerschaftsbedingte Erkrankungen wie Präeklampsie und Schwangerschaftsdiabetes

     

    Frage. Wie kann ich mein Neugeborenes schützen, wenn ich an Corona erkranke?

    Wenn du kurz vor der Entbindung stehst und Corona positiv getestet wurdest oder sogar nur ein Corona Verdacht bei dir besteht, musst du natürlich besondere Vorsichtsmaßnahmen beachten. Obwohl junge Mütter selbst nicht direkt eine Risikogruppe darstellen, ist es wichtig zu vermeiden, dass das Virus auf das Neugeborene übertragen wird. In Bezug auf die Neugeborenenversorgungkönnen in verschiedenen Ländern unterschiedliche Maßnahmen zur Infektionskontrolle bestehen. Wenn du also kurz vor dem Geburtstermin Krankheitssymptome aufweist, wende dich bitte direkt an deine Entbindungsklinik und frage dort gezielt nach.

    Frühere Untersuchungen haben keine Anzeichen dafür gezeigt, dass das Virus in der Gebärmutter, während der Entbindung oder durch die Muttermilch übertragen werden kann. Die Übertragung kann jedoch nach der Geburt erfolgen, wenn Säuglinge in engem Kontakt mit einer erkrankten Person stehen (Quelle: https://thl.fi).

    Bisher scheinen Neugeborene, die sich mit COVID-19 infiziert haben, im Allgemeinen einen eher milden Krankheitsverlauf zu haben.

    Frage: Wenn eine schwangere Frau, die positiv auf Covid-19 getestet wurde, ein Kind zur Welt bringt, wird sie dann von ihrem Baby getrennt?

    Nach den derzeit verfügbaren Informationen gibt es laut Medizinern keine Anhaltspunkte dafür, dass die Trennung eines Babys von einer infizierten Mutter unbedingt nötig ist. Stattdessen könnte eine Trennung für Mutter und Kind erhebliche zusätzliche Belastungen bedeuten.

    Professor Russell Viner, Präsident des The Royal College of Paediatrics and Child Health, sagt: „Die Situation entwickelt sich jetzt sehr schnell, und diese Richtlinien basieren auf einer gründlichen Überprüfung der bisherigen Ergebnisse - obwohl diese derzeit noch begrenzt sind. Nach heutigem Kenntnisstand glauben wir nicht, dass Babys von Frauen, die positiv auf Coronavirus getestet wurden, getrennt werden sollten. Die Auswirkungen dieser Trennung können sowohl für das Baby als auch für die Mutter erheblich sein. Wir werden diese Empfehlung weiterhin überprüfen und gegebenenfalls anpassen, sollten wir in den kommenden Wochen zu neuen Ergebnissen kommen.“ (Quelle: https://www.rcpch.ac.uk/) (source: https://www.rcpch.ac.uk)

    Wenn du schwanger bist und Symptome wie Fieber, trockenen Husten oder Atemnot hast, melde dich bitte sofort bei deinem Frauenarzt. Erscheine jedoch nicht unerwartet in einer Notaufnahme oder in einer Arztpraxis. Wenn du derzeit keinen Frauenarzt hast, rufe bitte in dem Krankenhaus an, in dem du entbinden möchtest, und frage eine Krankenschwester, was zu tun ist.

    Frage: Kann ich ganz normal Stillen, wenn ich mich mit Corona infiziert habe?

    Obwohl das Stillen letztendlich eine persönliche Entscheidung ist, unterstützen die Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten (Disease Control and Prevention, CDC), die Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization, WHO) und die Akademie für Stillmedizin (Academy of Breastfeeding Medicine, ABM) die Fütterung von Muttermilch an Babys, selbst wenn die Mutter mit COVID-19 infiziert ist. Die WHO und andere Organisationen betonen, dass eine infizierte Mutter ihr Baby stillen und im selben Raum bleiben kann, vorausgesetzt, sie trifft alle notwendigen Hygienemaßnahmen.

    Muttermilch ist mit Nährstoffen gefüllt und schützt vor vielen Krankheiten. Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass das Virus in der Muttermilch übertragen werden kann. Daher wird davon ausgegangen, dass die Vorteile des Stillens die potenziellen Risiken einer Übertragung des Corona Virus durch die Muttermilch überwiegen.

    Stillende Mütter, die infiziert sind, sollten sich vor dem Berühren des Babys jedoch gründlich die Hände waschen und einen Atemschutz über Nase und Mund tragen. Wenn eine erkrankte Mutter sich aufgrund der Symptome zu schwach dazu fühlt, ihr Baby zu stillen,kann sie in Betracht ziehen, das Stillen einer Ziehmutter zu überlassen. (Quelle: Unterstützung durch stillende Peers, https://imetys.fi/in-english).

     

    Frage: Kann ich mit meinem Baby rausgehen?

    Es wird allgemein angeraten, mit einem Neugeborenen nur dann nach draußen zu gehen, wenn es sich um einen Arzttermin handelt, der nicht online durchgeführt werden kann.

    Wenn du einkaufen gehst und du dein Baby so lange bei deinem Partner oder einer anderen gesunden Aufsichtsperson lassen kannst, solltest du dies tun und dein Baby nicht mit in den Supermarkt nehmen. Nur drinnen hocken musst du deswegen jedoch nicht, einen Spaziergang machen oder frische Luft auf dem Balkon schnappen kannst du auch mit Kind, solange du den Mindestabstand zu anderen Personen wahrst. Informiere dich hierfür vorher, welche speziellen Regeln in deinem lokalen Umfeld gelten.

    Frage: Wie können sich Eltern von Babys auf das Corona Virus vorbereiten?

    All die Schreckens-Nachrichten über das Corona Virus können schnell dazu führen, dass du dich hilflos fühlst. Es gibt jedoch einiges, was du tun kannst, um dich und deine Familie zu schützen und dich weniger machtlos zu fühlen:

    - Gute Händehygiene üben. Man hört es derzeit überall: Händewaschen ist das A und O. Wasche deine Hände oft und je mindestens 20 Sekunden lang mit lauwarmem Wasser und Seife.

    - Befolge die Richtlinien zum Mindestabstand. Es ist zurzeit enorm wichtig, den Rat deiner lokalen Regierung ernst zu nehmen und zu befolgen.

    - Aufstocken. Du musst nicht übertreiben und Hamsterkäufe tätigen aber ein kleiner Vorrat an den nötigsten Dingen ist derzeit ratsam, gerade für junge Familien. Lege dir also einfach ein paar Vorräte für dein Baby an, die mindestens ein paar Wochen halten. Denke dabei aber bitte auch an andere und kaufe nur, was du auch wirklich brauchst.

    - Online einkaufen. Wenn es in deinem Gebiet die Möglichkeit gibt, Lebensmittel und andere essenzielle Dinge online einzukaufen und liefern zu lassen, ist dies eine tolle Alternative, um deinem Baby nicht der Supermarktluft aussetzen zu müssen. Alle anderen Dinge können meist auch nach Corona warten. Und dann freut sich der lokale Einzelhändler besonders über Kundschaft.

    - Verabrede dich derzeit nicht mit anderen Familien und vermeide unnötige Interaktionen – auch wenn’s schwerfällt.

    - Halte die Babyausstattung besonders sauber und desinfiziere wo möglich, einschließlich Babyflaschen, Plastikspielzeug, Bettzeug und Kleidung.

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