FREE GIFT WITH SUPPORT BAND PURCHASE ❤︎ FREE SHIPPING FOR EU ORDERS OVER 100 €

DIE HÄUFIGSTEN PROBLEME BEIM STILLEN UND WAS DU DAGEGEN TUN KANNST





Wie sieht das postpartale Leben wirklich aus und was erwartet dich nach der Geburt?

Lola&Lykke
Wir teilen Geschichten und Erfahrungen über das Leben nach der Geburt

Nach Schwangerschaft und Geburt wirst du erst einmal ganz viele neue Gedanken haben: Eine gesteigerte Wertschätzung für die eigene Mutter. Die Bestätigung, dass du wirklich harte und schmerzhafte Dinge durchstehen kannst. Eine neue Definition der bedingungslosen Liebe. Ehrfurcht vor dem Wunder, das dein Körper da gerade geschaffen hat und was er dafür durchgemacht hat.

Wo wir gerade beim Thema Körper sind - lass uns doch mal über deine Brüste sprechen. Was für ein Wunder der Natur, dass diese genau darauf ausgelegt sind, dein Kind zu ernähren, damit es wachsen und groß und stark werden kann, nicht wahr? In der Theorie schon aber dieser natürliche Prozess des Stillens kam für mich zum Beispiel überhaupt nicht so natürlich von alleine. An manchen Tagen zweifelte ich durch die Unfähigkeit zu Stillen, sogar meine Fähigkeit als Mutter an.

Aufgrund einer schlimmen Infektion in meinem Mutterleib landete ich nach tagelanger Dauerentbindung im Operationssaal. Infolgedessen wurde mein neugeborenes Baby zur Intensivpflege in die Kinderstation gebracht, und ich blieb verwirrt zurück, um mich mit meiner eigenen Krankheit abzufinden. Dies war insbesondere schlimm, da ich die so besonderen, heiß ersehnten ersten Tage mit meinem Baby verpasste. Als ich meinen Sohn dann endlich in den Armen halten konnte und nachdem er sich wiederholt geweigert hatte, von meiner Brust zu trinken, fütterte ich ihn mit Plastikspritzen und winzigen Bechern, als wäre er ein kleiner Vogel. Ich erinnere mich noch genau an das Gefühl, als dann sein Gewicht sank und ich ihm unter Tränen Formula gab - was sich anfühlte als mein erstes offizielles Versagen als Mutter.

In den ersten Wochen zu Hause, unterstützte mich mein (sehr geduldiger) Ehemann während eines Großteils unserer fast stündlichen Fütterungszeiten. Nichts hätte mich auf das Ausmaß an Hunger, Durst und Erschöpfung vorbereiten können, das ich zu dem Zeitpunkt fühlte. Ohne einen genauen Zeitplan aufstellen zu können, fühlte ich mich einsam und manchmal unwohl, weil ich meine Autonomie verloren hatte.

Rückblickend wünschte ich mir, jemand hätte mir gesagt, dass es in Ordnung ist, und dass ich mein Bestes gebe und das gut genug ist. Der Druck, perfekt zu stillen, egal unter welchen Umständen, kann sehr hoch sein, aber nur du verstehst deine ganz individuelle Situation und kümmerst dich auf natürliche Weise so gut wie möglich um dein Baby. Da das Stillen im besten Fall eine Herausforderung sein kann, haben wir hier einige häufig beim Stillen auftretende Komplikationen zusammengestellt, sowie Tipps, wie du mit diesen umgehen kannst.

Hart wie ein Stein (Brustdrüsenschwellung)

Du wirst nicht glauben, wie gespannt und schmerzhaft deine Brüste werden können. Die meisten Frauen erleben etwa zwei bis vier Tage nach der Ankunft des Babys das Anschwellen der Brüste durch erhöhte Produktion von Muttermilch. Dazu kommt eine erhöhte Durchblutung und Lymphflüssigkeit in den Brüsten, die Entzündungen verursachen können. Wenn die Brüste zu voll sind, ist es manchmal außerdem schwierig, dass das Baby richtig ansetzt.

In diesem Fall kann es zu einer Beeinträchtigung des Milchverzehrs kommen. Brustsdrüsenschwellung kann übrigens aus verschiedenen Gründen zu jedem Zeitpunkt während der Stillzeit auftreten, nicht nur in den ersten Tagen nach der Geburt. 

Was du tun kannst: Was du tun kannst: Warme Kompressen, eine warme Dusche oder ein warmes Bad können Entzündungen lindern. Häufiges Füttern (mindestens 8 Mal in einem Zeitraum von 24 Stunden) hilft, und du kannst zusätzlich ein wenig Milch abpumpen oder einen Gegendruck auf deine Brust ausüben, um etwas Milch freizugeben, die deinem Baby dabei helfen kann, anzudocken. Wärme ist generell immer hilfreich, dabei kann zum Beispiel auch unser Thermo Büstenwärmer Büstenwärmer helfen, besonders wenn es draußen kalt ist. Einige Mütter hingegen finden ihre Erleichterung in der Kälte, kalte Kohlblätter sollen zum Beispiel manchmal wahre Wunder wirken.

Baby will nicht andocken

Auch wenn dein Baby direkt nach der Geburt super angedockt hat, kann es später noch zu Schwierigkeiten kommen. Dabei ist dieses Zusammenspiel von Mutter und Kind so wichtig und es ist jedes Mal so ein schöner Moment, wenn die Magie einsetzt und das Kleine saugt, die Milch fließt und du keine Schmerzen mehr verspürst. Wenn du nach den ersten Tagen des Stillens Schmerzen verspürst, ist dies ein guter Indikator dafür, dass es hier noch Probleme gibt vorhanden ist.

Was du tun kannst: Behalte zunächst erst einmal die Ruhe. Je mehr du dich aufregst, desto schwieriger wird es, dein Baby dazu zu bringen, sich entspannt an deinen Brüsten füttern zu lassen. Direkter Hautkontakt ist ein wichtiger Faktor, denn dieser löst im Baby den natürlichen Reflex aus, deine Brustwarze zu suchen. Andockprobleme können durch viele Dinge verursacht werden, einschließlich einer Zungenfehlstellung. Wenn du also hier nichts hilft, wende dich an einen Kinderarzt oder Stillberater. In der Zwischenzeit kannst du abpumpen, um die Milchversorgung für dein Baby und die Entlastung deiner Brüste aufrechtzuerhalten.

Eingerissene Nippel und Schmerzen

Wir haben noch keine stillende Mutter kennengelernt, die (zumindest anfangs) keine Beschwerden durch das Stillen hatte. Der häufigste Grund für schmerzende Nippel ist ein Problem mit dem Andocken und Festhalten des Babys. Manchmal dauert es aber auch einfach nur ein bisschen, bis sich die Nippel an ihre neue Rolle gewöhnt haben.

Was du tun kannst: Wenn du festgestellt hast, dass das Andocken oder die Positionierung keine Rolle spielt, ist es an der Zeit, die Brustwarzen ein wenig zu verwöhnen. Drücke ein bisschen Milch auf deine Brustwarze und lassen diese trocknen. Dies lindert Reizungen aufgrund des antibakteriellen Schutzes der Milch. Du kannst auch einen Schutz, wie zum Beispiel wiederverwendbare Stilleinlagen verwenden, um deine empfindlichen Brustwarzen vor dem Reiben an der Kleidung zu schützen. Einige Frauen finden auch warme, feuchte Kompressen hilfreich.

Soor oder Mastitis

Wenn du brennende oder stechende Schmerzen hast, kann es sich um eine als Soor bekannte Hefeinfektion handeln. Deine Brust und Brustwarze können sich dabei juckend anfühlen und auffallend rot aussehen. Du hast möglicherweise außerdem das Gefühl, eine Grippe zu haben. Eines ist jedoch sicher: Du wirst es bemerken, denn Soor ist nicht einfach zu ignorieren. Ein weiteres häufiges Problem beim Stillen von Müttern ist ein verstopfter Milchgang, der als Mastitis bezeichnet wird. Auch hier sind die Symptome beträchtliche Schmerzen und möglicherweise eine rote oder klumpige Brust.

Was du tun kannst: Wenn du den Verdacht hast, dass du an Soor oder Mastitis leidest, wende dich bitte umgehend an deinen Arzt oder deine Hebamme. Sowohl du als auch das Baby müssen mit Antimykotika gegen Soor behandelt werden. Obwohl es schmerzhaft ist, müssen Mütter mit Mastitis das Baby weiter stillen. Dein Arzt wird dir in diesem Fall wahrscheinlich Antibiotika verschreiben.

Nicht genügend Milch

Deine Milchproduktion ist ein Angebots- und Nachfrageprozess. Je mehr Milch das Baby möchte, desto mehr wirst du produzieren. Daher kann jede Unterbrechung im Fütterungsplan, der entscheidende Signale dafür liefert, ob mehr Milch benötigt wird, zu einem Mangel an Milchproduktion führen.

Was du tun kannst: Da dein kompletter Körper derzeit sowieso schon Überstunden leistet, solltest du dringend sicherstellen, dass du stets genügend Wasser und gesunde Lebensmittel zu dir nimmst und dich genügend ausruhst, um deine Milchproduktion aufrechtzuerhalten. Du kannst deinen Körper auch glauben machen, dass mehr Bedarf besteht, indem du direkt nach dem Stillen abpumpst. Dein Baby profitiert schließlich von jeder Milch, die du zur Verfügung stellen kannst. Und bitte denke immer daran: Auch wenn du aus irgendwelchen Gründen nicht genügend Milch produzieren kannst, jeder Milliliter hilft und ist großartig.

Wir haben einen Brustwärmer aus Merinowolle entwickelt, um Müttern bei diesen häufig auftretenden Stillproblemen zu helfen - oder einfach Müttern, die schnell frieren oder die während des Stillens sehr empfindliche Brustwarzen haben, die leicht auf Kälte und Wind reagieren. Dieser Wärmer wird garantiert zu deinem neuen Lieblingsaccessoire, denn er hält deine Brust schön warm, egal wie kalt es draußen wird. Gleichzeitig ist das Material schweißableitend und hält dich frisch und trocken, sogar wenn du, wie manche Frauen (übermäßig) schwitzt, während du stillst. Somit ist der Wärmer perfekt geeignet für das ganze Jahr. Stillende Mütter werden es außerdem zu schätzen wissen, wie der Brustwärmer den Milchfluss fördert und bei Brustverstopfung und Schmerzen hilft.

 

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen