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Schluss mit dem wundscheuern: Pflege der Brustwarzen beim Stillen und Sport

Als frischgebackene Mutter macht dein Körper eine Menge durch. Es wird viel über Dehnungsstreifen, Blutungen und Kaiserschnittnarben diskutiert. Aber eine Sache, über die nicht so oft wie nötig gesprochen wird, ist das Wundscheuern und die Pflege der Brustwarzen. Es stimmt: Das Stillen kann deine Brustwarzen ganz schön strapazieren, vor allem, wenn du nach der Geburt Sport treibst.

Aber genauso wie ein bisschen Wissen und die richtigen Pflegetipps dir helfen können, die meisten anderen körperlichen Veränderungen der Mutterschaft zu überstehen, werden auch deine Brustwarzen damit zurechtkommen. Im weiteren Verlauf erfährst du alles, was du wissen musst, damit sie gesund bleiben und sich wohlfühlen.

Was versteht man unter wunden brustwarzen?

Wunde Brustwarzen gehen meist mit einem leichten, roten Ausschlag einher, der durch Reibung, Feuchtigkeit und/oder scheuernde Stoffe entsteht. Er ist vergleichbar mit dem Ausschlag, der zwischen deinen Oberschenkeln entstehen kann, wenn du an heißen Tagen in Shorts herumläufst. Tatsächlich ist er sogar ähnlich wie Windelausschlag.

Wenn du stillst, dann gibt es verschiedene Auslöser für wunde Brustwarzen: Die häufigsten sind Sport, Stillen und Abpumpen von Muttermilch. All diese Aktivitäten reizen die Brustwarzen oft, da Textilien oder Feuchtigkeit auf der empfindlichen Haut reiben.

Deshalb ist es so wichtig, dass stillende oder frischgebackene Mütter, die Sport treiben, wissen, welche vorbeugenden Maßnahmen sie ergreifen können, um ein Scheuern an den Brustwarzen zu verhindern. Diese Maßnahmen können dir eine Menge Beschwerden und Wundsein ersparen.

Pflege der brustwarzen beim Stillen und abpumpen

Stillen sollte zwar nie wehtun, aber die Wahrheit ist, dass es für die Brustwarzen ein bisschen unangenehm sein kann. Schließlich kann ein hungriger Babymund oder eine gut funktionierende Saugpumpe, die an der zarten Brustwarze ziehen, sie verdrehen und daran saugen, leicht Unbehagen verursachen. Aber es gibt Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um deine Brustwarzen zu pflegen und die Schmerzen zu verringern, die du beim Stillen und Abpumpen haben könntest.

Stelle zunächst sicher, dass dein Baby (und die Pumpe) richtig an deiner Brustwarze anliegt. Sind sie nicht korrekt angedockt, kann das zu Schmerzen führen. Wenn beim Anlegen nicht sowohl die Brustwarze als auch ein Teil des Warzenhofs inbegriffen sind, kann dir eine Stillberaterin helfen, das Problem zu lösen.

Außerdem solltest du beim Duschen keine Seifen oder Shampoos auf deinen Brustwarzen verwenden, denn diese produzieren ihr eigenes Öl, das sie mit Feuchtigkeit pflegt und schützt. Und aggressive Chemikalien in Seifen können ihnen dieses wertvolle Öl entziehen. Stattdessen ist es völlig in Ordnung, sie nur mit Wasser zu waschen.

Lass deine Brustwarzen nach dem Waschen an der Luft trocknen oder tupfe sie vorsichtig mit einem Handtuch ab, damit sie nicht noch mehr gereizt werden.

Es gibt auch einige Produkte, die du speziell zur Behandlung trockener, schmerzhafter Brustwarzen verwenden kannst. Dazu gehören verschiedene Brustwarzencremes - meist aus Lanolin - und Brustwarzenhauben aus Silikon. Eine der besten Lösungen, die du ausprobieren kannst, kommt jedoch direkt aus deinem Körper. Es klingt vielleicht ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber wenn du nach dem Stillen ein paar Tropfen Muttermilch auf deine Brustwarzen reibst, kann das helfen, das Wundsein zu lindern.

Wenn du feststellst, dass das Stillen auch nach diesen Maßnahmen noch schmerzhaft ist, solltest du dich weiter informieren, z. B. bei deiner Hebamme, Ärztin, Stillberaterin und in Stillkursen. Du kannst dich auch an unseren Service Frag eine Expertin wenden, um Hilfe von einem Expertinnenteam für die Gesundheit von Müttern zu erhalten.

Ist sport in der stillzeit empfehlenswert?

Du fragst dich vielleicht, ob du in der Stillzeit Sport treiben darfst. Vielleicht hast du gehört, dass sich Sport negativ auf deine Milchmenge auswirkt. Oder vielleicht befürchtest du, dass sogar im besten Fall beim Sport deine Brüste sehr beansprucht werden - insbesondere, wenn sie ohnehin schon wund und empfindlich sind. Ist es deshalb besser, nach der Geburt keinen Sport zu treiben?

Die Wahrheit ist, dass Sport keinen Einfluss auf die Muttermilchproduktion hat. Du solltest also nicht zögern, einen Trainingsplan für die Zeit nach der Schwangerschaft aufzustellen, auch wenn du stillst. Ein guter Fitnessplan für die Zeit nach der Geburt kann dir sogar helfen, mehr Energie zu bekommen und deine Laune zu verbessern, damit du die nächtlichen Stilleinheiten besser überstehst.

Achte besonders darauf, ausreichend zu trinken, denn sowohl Sport als auch Stillen können dich dehydrieren. Versuche außerdem, dein Baby vor dem Training zu stillen. Auf diese Weise fühlen sich deine Brüste während des Workouts nach der Geburt weniger geschwollen an und du kannst besser trainieren. Und natürlich kann ein gut sitzender Sport-BH Wunder bewirken, wenn es darum geht, deine Brüste zu stützen.

Wunde brustwarzen beim Sport

Du kannst einiges tun, um wunde Brustwarzen beim Sport zu vermeiden.

Erstens solltest du deine Brustwarzen vor (und sogar während) des Trainings eincremen, damit sie nicht durch den Stoff deines Sport-BHs gereizt werden. Du kannst dazu beispielsweise einfach Vaseline verwenden (die sich allerdings nur schwer aus Stoff herauswaschen lässt) oder Produkte, die speziell für diesen Zweck entwickelt wurden, wie das No Harm Nipple Balm Trio von My Expert Midwife.

Es gibt auch eine Reihe von Produkten, die eine physische Barriere zwischen Brustwarzen und Stoff des BHs bilden. Dazu gehören Brustwarzenpflaster, -tapes und -hüllen. Welches dieser Produkte für dich am besten geeignet ist, musst du selbst entscheiden.

Außerdem wird empfohlen, beim Training schweißableitende und saugfähige Kleidung zu tragen, die verhindert, dass deine Brustwarzen zu sehr gereizt werden.

Wenn du nach dem Training Rötungen, Schuppenbildung, Brennen, Stechen, Schmerzen oder sogar Blutungen an den Brustwarzen feststellst, dann solltest du dein Trainingsprogramm am besten ein paar Tage unterbrechen, damit alles abheilen kann, bevor du wieder trainierst.

Tipps zur heilung wunder brustwarzen

Wenn du diesen Artikel gelesen hast und bereits unter wunden Brustwarzen gelitten hast, dann gibt es einige Dinge, die du tun kannst, um dich so schnell und einfach wie möglich zu erholen.

Das erste ist der oben erwähnte Vorschlag, deine Brustwarzen mit deiner Muttermilch einzureiben. Das ist nicht nur kostenlos und praktisch, sondern kann auch helfen, die Schmerzen bei wunden Brustwarzen zu lindern.

Eine andere Möglichkeit sind Hydrogel-Brustwarzenpads, die wunde Brustwarzen durch ein kühlendes Gefühl lindern. Du kannst sie sogar im Kühlschrank aufbewahren, damit sie noch besser wirken.

Du kannst auch eine dünne Schicht unbedenklicher Brustwarzencreme auftragen, damit deine Brustwarzen mit Feuchtigkeitspflege versorgt werden und sich schneller von Schäden erholen.

Wir möchten darauf hinweisen, dass nicht alle Brustwarzenschmerzen dieselben Ursachen haben. Langfristig gesehen sind wunde Brustwarzen relativ harmlos und heilen meist recht schnell. Wenn deine Brustwarzen jedoch weißlich oder bläulich verfärbt sind, weiße schuppige Stellen aufweisen, sich heiß anfühlen oder Eiter absondern, könnte es sich um etwas anderes handeln, wie z. B. Soor, Morbus Raynaud oder eine Infektion. Wenn du befürchtest, dass etwas davon auf dich zutrifft, solltest du einen Arzt aufsuchen, der dir weiterhelfen kann.

Wichtig ist, dass Brustwarzenschmerzen dich nicht davon abhalten sollten, zu stillen oder Sport zu treiben, denn beides ist sehr vorteilhaft für dich und dein Baby. Kümmere dich einfach ein bisschen mehr um deine Brustwarzen, dann sollte alles glatt laufen.

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