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Stillen nach einem Kaiserschnitt

Ein Kaiserschnitt, insbesondere wenn er ungeplant ist, kann eine echte Herausforderung für die Mutter sein und zu großer Unsicherheit führen. Als junge Mutter hat man nach einem Kaiserschnitt viele Fragen. Eine davon ist die, ob man nach einem Kaiserschnitt trotzdem noch ganz normal stillen kann oder nicht. Leider existieren zu diesem Thema viele Fehlinformationen, die darauf hindeuten, dass Mütter nach einem Kaiserschnitt nicht stillen können. Das ist jedoch absolut nicht wahr. Zwar kann es einige Herausforderungen geben und Mütter nach einem Kaiserschnitt haben es oftmals etwas schwerer beim Stillen. Es gibt jedoch keinen Grund, warum du nach einem Kaiserschnitt nicht in der Lage sein solltest, dein Baby zu stillen – wenn du das möchtest.

In diesem Artikel geben wir dir Tipps und Tricks und zeigen dir, wie du dein Baby nach einem Kaiserschnitt bestmöglichst stillst, worauf du besonders achten und auf welche Herausforderungen du dich vorbereiten solltest. Vorab möchten wir jedoch anmerken, dass es als Mutter deine ganz eigene Entscheidung ist, ob du stillen möchtest. Das Stillen macht dich schließlich nicht zu einer guten Mutter. Du bist nämlich längst eine. Wenn du also für dich beschließt, nicht zu stillen oder wenn das Stillen nach einem Kaiserschnitt oder nach einer vaginalen Geburt nicht klappt, beeinträchtigt dies in keinster Weise deine Eigenschaften als gute Mutter.

Kann man direkt nach einem Kaiserschnitt stillen?

Die meisten frischgebackenen Mütter möchten zuallererst wissen, wie schnell sie nach einem Kaiserschnitt ihr Baby stillen können. Das liegt daran, dass oftmals gesagt wird, das frühzeitige Stillen sei besonders wichtig, da es den Grundstein für ein erfolgreiches Stillen legt. Viele sagen sogar, es sollte bereits in der ersten Stunde nach der Entbindung gestillt werden. Du fragst dich nun vielleicht, ob du nach einem Kaiserschnitt schon so früh wieder fit bist. Vielleicht hast du Angst, dass du dich in dieser Zeit noch von der Operation erholen musst und daher nicht in der Lage sein wirst, frühzeitig zu stillen.

Die gute Nachricht ist, dass die meisten Mütter nach einem Kaiserschnitt beinahe sofort mit dem Stillen beginnen können. Manchmal ist dies sogar noch im Operationssaal möglich. Wenn dir also das frühe Stillen besonders am Herzen liegt, dann besprich dieses Thema im Vorfeld mit deinem Arzt und deiner Hebamme. Auch wenn du keinen Kaiserschnitt geplant hast, kann es nichts schaden, das Thema mit dem Krankenhauspersonal zu besprechen, damit du im Notfall alle Eventualitäten abgeklärt hast. Denn nur wenn die Ärzte und Schwestern wissen, dass du in jedem Fall nach Möglichkeit so früh wie möglich stillen möchtest, können sie die dafür nötigen Vorkehrungen treffen.

Mehr Informationen: Alles, was du über Kaiserschnitte wissen solltest

Wenn das Stillen besser warten sollte

Unabhängig davon, was wir selbst möchten und für richtig halten, gibt es einige Situationen, in denen du tatsächlich nicht sofort stillen kannst oder solltest. Wenn du deinen Kaiserschnitt beispielsweise unter Vollnarkose (im Gegensatz zu örtlicher Betäubung) bekommen hast oder wenn dein Baby direkt nach der Geburt in eine Feuchtigkeitsrippe gelegt werden muss, ist ein sofortiges Stillen nicht möglich. Mutter und Kind müssen sich schließlich erst einmal erholen und wieder zu Kräften kommen, bis der Zustand beider stabil ist.

Aber keine Panik: Auch wenn du nicht in der ersten Stunde nach der Geburt mit dem Stillen beginnst, heißt das noch lange nicht, dass du dein Kind gar nicht stillen wirst. Normalerweise ist es kein großes Drama, ein wenig später mit dem Stillen zu beginnen. Und es gibt sogar einige Dinge, die du tun kannst, um auch später noch erfolgreich zu stillen.

Du kannst beispielsweise die dicke, nährstoffreiche frühe Muttermilch deines Kolostrums abpumpen oder manuell Ausdrücken. Diese ist voll von konzentrierten Protein- und Immunitätsfaktoren, die bei deinem Baby den ersten Stuhlgang anregen und Verstopfung verhindern können. Auch deine Milchversorgung wird durch ein manuelles Ausdrücken oder Abpumpen gestartet und aufrechterhalten, bis du und dein Baby wieder vereint seid. Wenn du also in dieser Situation bist, solltest du am besten kurz nach der Geburt mit dem Abpumpen oder manuellen Ausdrücken beginnen und dies alle paar Stunden wiederholen.

Probleme, die beim Stillen nach einem Kaiserschnitt auftreten können

Die Realität ist, dass du beim Stillen nach einem Kaiserschnitt möglicherweise auf einige Probleme und Hindernisse triffst, die du nach einer vaginalen Geburt nicht unbedingt gehabt hättest. Diese sind zwar allesamt nicht dramatisch, es lohnt sich aber trotzdem, sich vorher darauf vorzubereiten.

Schmerzen

Ein Kaiserschnitt ist ein großer Eingriff. Schmerzen und Beschwerden sind nach dieser abdominalen Operation also ganz normal. Vor allem kann es an und um die Schnittwunde herum wehtun. Darüber hinaus kann es zu unangenehmen Uteruskontraktionen nach der Entbindung kommen, da deine Gebärmutter wieder ihre normale Größe annimmt. Es kann also sein, dass du dich körperlich nicht besonders gut fühlst und das Stillen in der ersten Zeit daher weniger komfortabel für dich ist. 

Um die Schmerzen zu lindern, insbesondere wenn sie so stark sind, dass sie das Stillen beeinträchtigen, kannst du leichte Schmerzmittel einnehmen. Normalerweise gelangen diese nicht in ausreichender Menge in die Muttermilch, um das Baby zu beeinträchtigen. Um jedoch auf der sicheren Seite zu sein, solltest du vor der Einnahme unbedingt deinen Arzt fragen.

Milchversorgung

Eine der größten Herausforderungen beim Stillen nach Kaiserschnitt ist das Risiko einer verzögerten Milchproduktion. Studien haben gezeigt, dass Kaiserschnitte den Beginn der Produktion reifer Milch (im Gegensatz zu Kolostrum) um einige Tage verzögern können.

Es lässt sich nie genau sagen, wann die Muttermilchproduktion nach einem Kaiserschnitt startet. Aber keine Sorge, früher oder später startet sie auf jeden Fall. Du kannst deine Milchproduktion ankurbeln und so den Prozess beschleunigen, indem du regelmäßig stillst oder abpumpst. Auch der Hautkontakt zu deinem Baby kann deine Milchproduktion fördern (über dieses Thema später mehr).

Mehr erfahren: Die beste Milchpumpe bei den Mother & Baby Awards 2021

Der Einfluss von Anästhetika

Anästhetika während des Kaiserschnittes können das Stillen beeinflussen, da die Wirkung der Medikamente, die du während der Operation zur Betäubung erhältst, auch auf dein Baby übergehen können. Es kann daher sein, dass dein Baby unmittelbar nach der Geburt besonders schläfrig ist, was das Stillen erschwert.

Auch dies kann man allerdings nicht mit Sicherheit vorhersagen, da alle Babys unterschiedlich auf Anästhesie reagieren. Die möglichen Auswirkungen der Anästhesie auf dein Baby können zudem von der Dauer und Art der Verabreichung abhängen. Zum Beispiel hat ein Lokalanästhetikum, das es dir ermöglicht, während des Kaiserschnitts wach zu bleiben, meist weniger Auswirkungen auf das Baby als eine Vollnarkose, die dich in Tiefschlaf versetzt.

So bereitest du dich auf das Stillen nach einem Kaiserschnitt vor

Wie oben bereits erwähnt, solltest du dich frühzeitig auf alle Fälle und Eventualitäten vorbereiten, damit du möglichst schnell nach der Geburt mit dem Stillen beginnen kannst. Dies geht natürlich am einfachsten, wenn du einen geplanten Kaiserschnitt hast oder bei deiner Geburt alles genau so verläuft, wie du es dir gewünscht hast. Doch auch, wenn du nicht in erster Linie mit einem Kaiserschnitt rechnest, kannst du einiges tun. Hier sind einige Tipps:

Krankenhausplanung

Zuallererst solltest du ein Krankenhaus auszuwählen, das den aktuellen, evidenzbasierten Richtlinien zum Stillen folgt. Es ist bekannt, dass babyfreundliche Krankenhäuser (BFHI) das Stillen besonders unterstützen. Die Wahl des richtigen Krankenhauses kann bereits einige Probleme von vorneherein verhindern. Gibt es doch Probleme, helfen diese Krankenhäuser jungen Müttern dabei, diese so gut wie möglich zu lösen. Sie achten beispielsweise oftmals von selbst darauf, dass du dein Baby so früh wie irgend möglich nach der Geburt stillen kannst.

In welchem Krankenhaus du jedoch entbindest – in jedem Fall solltest du die Krankenschwestern und das Krankenhauspersonal vorab darüber informieren, wie du zum Thema Stillen stehst, was dir wichtig ist und was du dir wünschst. Auf diese Weise können sich Krankenhauspersonal, Ärzte und Hebammen entsprechend vorbereiten und dir so gut wie möglich dabei helfen, dass du nach der Geburt möglichst schnell stillen kannst. Solltest du dann durch den Kaiserschnitt eine Weile außer Gefecht gesetzt sein, kann auch ein Familienmitglied den Hautkontakt zu deinem Baby übernehmen und so dabei helfen, den Prozess für dich und dein Kind zu erleichtern. All diese Dinge sollten jedoch bereits im Vorfeld mit dem Krankenhauspersonal abgeklärt worden sein, falls du aus irgendeinem Grund nicht ansprechbar bist. Das Krankenhauspersonal sollte sich im Allgemeinen bemühen, dein Baby so bald wie möglich nach der Geburt (oder eben nach den erforderlichen medizinischen Eingriffen) zu dir zurückzubringen. Es ist auch ein gutes Zeichen, wenn dich das Krankenhauspersonal beim ersten Stillen unterstützt und alle erforderlichen Gesundheitschecks durchführt, während das Baby noch in deinen Armen ruht.

Achte bei deiner Krankenhausauswahl auch darauf, dass du eines findest, welches es dir ermöglicht, mit deinem Baby im selben Raum zu schlafen. Einige Krankenhäuser stellen einen kleinen Beiwagen, der neben deinem Bett aufgestellt wird. Dies erleichtert das Stillen ungemein, da es so auch bequem mitten in der Nacht erfolgen kann.

Stillberater

Wenn du die Möglichkeit dazu hast, hole dir einen Laktationsberater in dein Krankenzimmer. Insbesondere während der ersten Fütterung kann es unglaublich hilfreich sein, Unterstützung und Anleitung von einem erfahrenen Laktationsberater zu erhalten, der dir bei der Positionierung und Fehlerbehebung häufiger Stillprobleme helfen kann. Ein Laktationsberaters kann außerdem ein wichtiger Verbündeter werden, wenn es darum geht, deine Wünsche im Bezug auf das frühe Stillen gegenüber dem Krankenhauspersonal geltend zu machen.

Stillpositionen

Es kann sehr hilfreich sein, sich schon frühzeitig mit den verschiedenen Stillpositionen vertraut zu machen. Wenn es dann nämlich so weit ist, hast du bereits ein wenig Übung und kannst schnell herausfinden, welche Position für dich und dein Baby am besten funktioniert. Das gilt natürlich auch (und gerade!) für das Stillen nach einem Kaiserschnitt, da einige Stillpositionen nach einem Kaiserschnitt bequemer sind als andere. Idealerweise wählst du nach einem Kaiserschnitt eine Position, die das Gewicht des Babys von der Schnittnarbe fernhält. Das bedeutet, dass einige der üblichen Stillpositionen, wie z.B. die Wiege oder der Kreuzgriff, nach einem Kaiserschnitt eher wegfallen. Zumindest in den ersten Wochen, in denen deine Wunde noch nicht abgeheilt ist, solltest du dich also auf andere Positionen konzentrieren.

Die beiden Stillpositionen, die nach dem Kaiserschnitt am meisten empfohlen werden, sind die seitlich liegende Position (Seitenlage) und der Football-Griff. In beiden Fällen kommt das Baby nicht mit deiner Schnittnarbe in Kontakt.

Seitenlage

Wie der Name schon sagt, liegst du bei dieser Position auf der Seite. Lege dein Baby Bauch an Bauch mit dir, ein paar Zentimeter unter der Brust, die das Bett (oder die Liegefläche) berührt. Positioniere dann die Nase des Babys an deiner Brustwarze, um das Andocken zu erleichtern. Verwende ein Kissen oder eine Stütze, um es dir in dieser Position bequemer zu machen, wenn nötig.

Football-Griff oder Footballhaltung

Diese Stillposition kannst du auf einem Stuhl im Sitzen oder auf einer Liege ausführen. Wickle dir dein Baby um die Taille und halte es mit einem Arm fest. Der Bauch deines Babys ist deinem Körper zugewand, das Köpfchen auf deiner Brusthöhe. Ermutige dein Kind, sich an der Brust festzuhalten oder direkt anzudocken. Auch hier können Kissen eine große Hilfe sein, um dein Baby zu stützen.

Mehr erfahren: Stillen – Die besten Tipps und Ratschläge zum Stillen deines Babys.

Zubehör

Es gibt verschiedene Stillzubehörteile, die das Stillen erleichtern und deine Milchversorgung konstant halten können. Zum Beispiel ahmt diese intelligente elektrische Milchpumpe das natürliche Saugmuster des Babys nach. Dies ermutigt deinen Körper, weiterhin konsequent Muttermilch zu produzieren – auch wenn du mal nicht regelmäßig stillen kannst, weil du z.B. vorübergehend von deinem Baby getrennt bist. Die Pumpe ist leicht, leise, tragbar und kabellos. Du kannst sie also einfach überall verwenden. Zu Hause oder unterwegs – ganz egal, wo du dich gerade befindest.

Zusätzliche Tipps

Zusätzlich zu den oben aufgeführten Dingen haben wir hier noch einige weitere Tipps, die dir beim Stillen nach einem Kaiserschnitt möglicherweise helfen können:

Haut zu Haut Kontakt

Der direkte Hautkontakt, am besten gleich nach der Geburt, ist einer der wichtigsten Faktoren, wenn es darum geht, die Mutter-Kind-Bindung zu stärken und somit auch das Stillen zu erleichtern. Untersuchungen haben immer wieder gezeigt, dass Haut-zu-Haut-Kontakt unzählige Vorteile für Mutter und Kind hat, darunter:

  • - Er beruhigt und entspannt Mutter und Kind
  • - Er reguliert die Herzfrequenz und Atmung des Babys
  • - Er unterstützt das Baby bei der Anpassung an das Leben außerhalb des Mutterleibs
  • - Er regt die Verdauung und des Interesses an der Fütterung an
  • - Er reguliert die Körpertemperatur
  • - Er ermöglicht die Besiedlung der Haut des Babys mit den ungefährlichen Bakterien der Mutter
  • - Er bietet Schutz vor Infektionen
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Es gibt sogar Hinweise darauf, dass direkter Hautkontakt mit dem Baby die Operationsschmerzen der Mutter nach einem Kaiserschnitt lindern kann. Direkter Haut-zu-Haut-Kontakt nach einem Kaiserschnitt kann sich außerdem auf die Zufriedenheit der Mutter mit der Geburtserfahrung auswirken und diese steigern.

Vor allem aber stimuliert direkter Hautkontakt zu deinem Baby die Freisetzung von bestimmten Hormonen, die den Stillprozess unterstützen. Studien haben zum Beispiel gezeigt, dass Haut-zu-Haut-Kontakt Hormone freisetzt, die dazu beitragen, die Muttermilchproduktion zu verbessern. Darüber hinaus zeigte sich, dass Babys, die direkt nach der Geburt Hautkontakt zu ihren Müttern hatten, eine 32-mal höhere Wahrscheinlichkeit auf ein einfaches und positives erstes Stillerlebnis hatten, als Babys, die keinen direkten Hautkontakt nach der Geburt erfuhren. Auch die Dauer des Stillens ließ sich mit dem Hautkontakt in Verbindung bringen. Für stillende Mütter kann Hautkontakt Hautschmerzen und Verstopfung lindern. Zwei Dinge, die das Stillen häufig negativ beeinflussen.

Du siehst: Direkter Hautkontakt, möglichst gleich nach der Entbindung, ist enorm wichtig für dich und dein Baby und euer gemeinsames Stillerlebnis. Du solltest daher hartnäckig auf dein Recht bestehen, dein Kind nach der Geburt so schnell wie möglich in deinen Armen halten zu können. Wenn du die Möglichkeit dazu hast, versuche dein Kind noch innerhalb der ersten Stunde nach der Entbindung zum ersten Mal zu stillen.

Weitere Informationen: Eltern-Kind-Bindung: Vorteile von direktem Hautkontakt

Nach Hilfe fragen

Eine frisch gebackene Mutter sollte niemals alleine sein oder sich so fühlen. Auch wenn es dir manchmal so vorkommt, als würde die ganze Last allein auf deinen Schultern liegen: Oftmals muss man nur um Hilfe bitten. In der Zeit nach einem Kaiserschnitt musst du dich noch von den körperlichen und seelischen Strapazen erholen und es ist mehr als fair, hier um Unterstützung zu bitten. Das Stillen ist eine große Herausforderung – auch für Mütter, die sich nicht von einer Operation erholen. Bitte also um Hilfe und mache dir klar, dass dies keine Schwäche ist. Im Gegenteil. Ein Baby zu versorgen und zu stillen ist ein Vollzeitjob. Dafür brauchst du deine ganze Kraft.

Du kannst deine Familie, deinen Partner, das medizinische Team und die Mutterschaftsexperten in deiner Umgebung um Hilfe und Rat bitten. Von der Beantwortung deiner Stillfragen über die medizinische Versorgung und Beratung bis hin zur Betreuung deines Neugeborenen während der Ruhephase: Du bist nicht allein! Eine gute Unterstützung kann auch einfach Hilfe im Haushalt sein. Familienmitglieder können dir beispielsweise Hausarbeiten wie Kochen und Putzen abnehmen, damit du mehr Zeit hast, dich auf dein Baby und das Stillen zu konzentrieren. Eines ist jedenfalls sicher: Die Herausforderung des Stillens nach einem Kaiserschnitt wird sehr viel erträglicher, wenn du ein Unterstützungssystem um dich herum mobilisieren kannst.

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Das Fazit

Stillen nach einem Kaiserschnitt kann eine Herausforderung sein – aber keine, die du nicht meistern kannst. Wenn du stillen möchtest, dann kannst du das auch. Schließlich ist fast die gesamte Erfahrung einer neuen Mutterschaft auf ihre eigene Weise irgendwie herausfordernd. Da schaffst du auch noch eine Herausforderung mehr.

Wenn du dich dieser Herausforderung stellst, denke daran, sanft und liebevoll mit dir selbst zu sein. Kümmere dich nicht nur um das Stillen und dein Baby, sondern auch darum, deinem eigenen Körper die Zeit und Kraft zu geben, die er zum heilen braucht. Bitte um Hilfe, wann immer du sie brauchst und – ganz wichtig! – klopfe dir gelegentlich selbst auf den Rücken. Mutter sein ist nicht immer einfach! Und Stillen, während man sich von einem Kaiserschnitt erholt ist es ganz besonders nicht. Wenn du dich dieser Herausforderung stellst, dann bist du im Grunde genommen bereits eine Superheldin. Wir sind jedenfalls stolz auf dich.

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