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Ein Überlebenshandbuch für das vierte Trimester

Ein Überlebensleitfaden für das vierte Trimester?

Würden wir nach der allgemeine Wahrnehmung von Schwangerschaft und Geburt gehen, sähe die Geschichte ungefähr so aus: Mütter erleben drei Schwangerschaftstrimester, pressen dann ein Baby heraus, nehmen es mit nach Hause und schon beginnt das Leben. Und obwohl dieser Eindruck nicht komplett falsch ist, kompressiert er doch eine ganze Menge komplizierter postpartaler Erfahrungen und Gefühle in einem einzigen Kapitel „Das Leben beginnt“.

In Wirklichkeit verstehen viele Eltern, und gerade Mütter, erst nach der Geburt, dass eben dieser Zeitraum – das vierte Trimester – an und für sich kritisch und kompliziert ist. Dieses vierte Trimester sollte daher die gleiche Aufmerksamkeit erhalten, wie die anderen drei. Stattdessen liegt der Fokus in dieser Zeit in der Regel auf den Bedürfnissen des Babys, was leider häufig dazu führt, dass die körperlichen und seelischen Bedürfnisse einer frisch gebackenen Mama vernachlässigt werden. Doch auch eine Mutter benötigt nach einer Geburt eine besondere Pflege und gewisse Dinge, auf die geachtet werden sollten.

Die Realität ist, dass der Prozess der Genesung und der Regeneration nach einer Entbindung genauso wichtig ist, wie die Schwangerschaft selbst. Der Körper einer Frau entwickelt und verändert sich während der Schwangerschaft und dann noch einmal ganz neu nach der Entbindung. Für die Gesundheit, das Glück und das Wachstum von Mutter und Kind müssen wir daher auch an die Bedürfnisse der Mutter denken. Das gilt für Familienmitglieder, umso mehr jedoch für Mütter selbst, für die sich in den ersten Wochen oft alles um das Neugeborene dreht. Hier kommt eine kleine Anleitung, wie du dein viertes Trimester besser gestalten kannst.

Was genau ist das vierte Trimester?

So wie jedes Trimester deiner Schwangerschaft ungefähr drei Monate dauert, bezieht sich das vierte Trimester auf die ersten drei Monate nach der Geburt. Also der Zeitraum vom Tag der Geburt deines Babys bis etwa 12. Wochen nach der Geburt.

Während der Schwangerschaft wird die werdende Mutter im Allgemeinen mit Aufmerksamkeit und Unterstützung von Freunden, Angehörigen und Ärzten überschüttet. Der Fokus liegt in dieser Zeit sowohl auf der Entwicklung und der Gesundheit des Babys, als auch auf dem Wohlbefinden der Mutter. Es wird außerdem geschaut, ob sie für das, was kommen wird, bereit ist und wie man sie bestmöglich vorbereiten kann. Sobald eine Mutter jedoch ein Kind zur Welt gebracht hat, konzentriert sich fast die gesamte Sorge und Aufmerksamkeit, die ihr vorher zuteilwurde, nun auf das Baby allein. Und das gilt auch oft für die Mutter selbst – sie hat nun vor allem das Wohl des Babys im Auge und stellt sich selbst zurück.

Natürlich ist es wichtig, ein Neugeborenes im vierten Trimester (und darüber hinaus) sorgfältig zu überwachen, zu pflegen, zu lieben und ihm Aufmerksamkeit zu schenken – was ist aber mit Mutter? Eine Mutter macht in dieser Zeit eine große Veränderung im Leben durch. Und zwar nicht nur wegen der neuen Umstände. Die intensive körperliche Erfahrung einer Schwangerschaft und Geburt wird ist mit der Entbindung nicht einfach vorbei und geht zurück auf null. Und hinzu kommt dann natürlich die emotionale und mentale Achterbahnfahrt, die mit der Pflege und Verantwortung über eines neugeborenes Baby einhergeht.

Wenn man es so betrachtet, ist es nur logisch, auf die psychischen, physischen, sozialen und emotionalen Bedürfnisse einer neuen Mutter nach der Geburt zu achten. Warum besteht also die meiste postpartale Betreuung von Frauen nur aus einem einzigen Arzttermin sechs bis acht Wochen nach der Geburt? In ihrem vierten Trimester braucht eine Frau ganz genauso Unterstützung, Heilung und Anleitung wie ihr neues Baby.

Was passiert während des vierten Trimesters?

Was kannst oder solltest du vom vierten Trimester erwarten? Auf welche Veränderungen und Herausforderungen solltest du vorbereitet sein? Und was passiert in dieser Zeit mit deinem Baby, wie kannst du am besten für es da sein?

Dein Baby

Beginnen wir mit dem Neugeborenen. Das Wichtigste, was du berücksichtigen solltest, um die Bedürfnisse eines Babys im vierten Trimester zu verstehen, ist die Idee der Veränderung der Umgebung. Vor der Geburt erlebt ein Baby nur den Mutterleib, sicher in Fruchtblasenbeutel und Flüssigkeit eingeschlossen. Im Vergleich dazu ist die reale Welt ein richtiger Weckruf.

Tatsächlich ist genau dafür das Wickeln gedacht: Um deinem Baby zu helfen, sich wohl und sicher zu fühlen. Das Wickeln stellt das Gefühl der Umgebung wieder her, an die es gewöhnt ist. Haut-zu-Haut-Kontakt ist ebenfalls wichtig, um eine Bindung und ein Gefühl der Nähe zwischen dem Baby und der Mutter herzustellen.

Auf einige häufige Verhaltensweisen kannst du dich in dieser Zeit mit Sicherheit freuen: Weinen, Schlafen und Essen. Das Weinen wird im vierten Trimester die einzige Form der Kommunikation deines Babys sein. Hinzu kommt das Schlafen. Babys schlafen ständig, bis zu 18 Stunden am Tag, ohne dabei Tag und Nacht zu unterscheiden. Und wegen ihres kleinen Magens und ihrer schnellen Verdauung muss ein Neugeborenes im vierten Trimester alle zwei bis drei Stunden gefüttert werden.

Während dieser Zeit entwickelt dein Baby langsam seine Sinne. Verschwommenes Sehen geht dabei langsam in die Fähigkeit über, Formen zu erkennen und visuell wachsam zu sein. Auch deinen Geruch lernen die Kleinen in dieser Zeit kennen. Ebenfalls ein Grund, warum enger Kontakt jetzt so wichtig ist. Und obwohl sie deine Stimme wahrscheinlich schon aus dem Mutterleib kennen, ist viel Lärm für ein Neugeborenes noch immer überwältigend. Es ist also ratsam, sehr mit Lautstärke umzugehen.

Und du

Was aber noch wichtiger ist: Was kannst du als frisch gebackene Mutter in deinem vierten Trimester erwarten? Was kommt auf dich zu und wie wird es sich anfühlen?

Körperlich befindet sich dein Körper jetzt im Erholungsmodus. Schließlich hat er enorme Veränderungen durchgemacht, um die körperlichen Anforderungen zu erfüllen, ein menschliches Leben in dir unterzubringen, zu ernähren und wachsen zu lassen. Dein Bauch und Beckenboden müssen nun am stärksten gestärkt werden. Kegelübungen, also Übungen, bei der du deine Beckenbodenmuskulatur straffst, sind nun besonders wichtig.

Schätzungsweise 50 bis 60 Prozent der Frauen leiden während und nach der Schwangerschaft an Diastasis Recti, einer Trennung der Bauchwandmuskeln. Dies kann sich als sichtbares Bäuchlein, den so genannten „Mummy-Tummy“ zeigen. Diastesis Recti verschwindet meistens von selbst, erfordert jedoch in manchen Fällen auch bestimmte Übungen, Physiotherapie und/oder Stützkleidung .

Wenn du einen Kaiserschnitt, einen Vaginalriss oder eine Episiotomie hattest, wird ein großer Teil deines vierten Trimesters darin bestehen, diese zu heilen. Dies kann bedeuten, dass du sorgfältige Hygiene einhalten musst, auf Sex verzichten solltest oder möchtest, Stiche in deinem Körper abheilen müssen, bestimmte körperliche Aktivitäten vermieden werden müssen oder einfach, dass du dich um deine Wunden kümmern musst. Es kann zu Schmerzen und Blutungen kommen und es kann in dieser Zeit hilfreich sein, lose Kleidung, Baumwollhosen und Binden zu tragen.

Vor allem, wenn du zum ersten Mal stillst, hast du möglicherweise eine Lernkurve vor dir. Körperliche Symptome wie Brustspannen, Brustwarzenschmerzen und verstopfte Milchgänge sind hierbei nur die körperliche Seite des Stillens. Hinzu kommen die restlichen Herausforderungen, wie z. B. Baby-Blues und Probleme beim Andocken des Babys (und das kann ganz schön auf’s Gemüt schlagen!).

Während es ganz normal ist, dass etwa 70 bis 80% der Frauen bis zu zwei Wochen nach der Geburt an Baby-Blues oder kurzfristigen Traurigkeits- und Angstgefühlen leiden, leidet etwa jede zehnte Frau an einer postpartalen Depression, einer schwerwiegenderen Erkrankung. Dies dauert mehr als nur ein paar Wochen und erfordert normalerweise die Behandlung durch einen Arzt. Zu den Symptomen gehören anhaltende Traurigkeit, Gefühle der Hoffnungslosigkeit und Wertlosigkeit, Verlust der Freude an Aktivitäten, die sonst Freude bereitet haben und beängstigende, sogar gewalttätige Gedanken.

Um das zu verstehen, muss man sich nur anschauen, was hormonell in einer neuen Mutter alles passiert. Ist einem dies bewusst, scheinen die Stimmungsschwankungen schon nicht mehr so ungewöhnlich zu sein. Unmittelbar nach der Entbindung sinken die Östrogen- und Progesteronspiegel ab. Um dies auszugleichen, steigen die Oxytocinspiegel an, die dann später wieder reguliert werden müssen – eine mögliche Ursache für den Baby-Blues. Der Hormonspiegel einer Mutter erreicht erst gegen Ende des vierten Trimesters wieder seinen Normalwert von vor der Schwangerschaft. Doch hiermit noch nicht genug. Hinzu kommt, dass der hohe Stress und wenig Schlaf zu einem erhöhten Cortisolspiegel und einem niedrigeren Melatonin- und Serotoninspiegel führen können, was sich ebenfalls negativ auf die Stimmung der Mutter auswirken kann.

So überlebst du dein viertes Trimester

Wenn man es genau betrachtet, erscheint es fast ein wenig albern, dass die postpartale Phase so einfach abgetan wird. In Wahrheit ist es in dieser Phase ganz besonders wichtig, sich um Mutter und Kind gleichermaßen zu kümmern. Die Mutter muss nun heilen und sich in der neuen Phase zurechtfinden. Emotional und körperlich.

Diese physischen, emotionalen und hormonellen Veränderungen sind sehr real und sehr intensiv. Sie erfordern Aufmerksamkeit, Sorgfalt und Anstrengung von Familie und Partner. Und natürlich auch von der Mutter selbst. Denn diese muss zu allererst auf sich selbst achten, um sich wirklich zu regenerieren. Gar nicht so einfach mit einem Neugeborenen. Hier sind einige praktische Vorschläge, wie eine neue Mutter im vierten Trimester inmitten aller Veränderungen für sich selbst sorgen kann.

Nimm dir, was du brauchst

Wahrscheinlich hast du stundenlang darüber nachgedacht, was das Baby alles benötigen wird, sobald es auf der Welt ist. Vermutlich hast du dich mit ausreichend Babykleidung, Windeln und wichtigen Dingen wie Autositzen, einem Kinderwagen und einem Babyphon ausgestattet. Aber was ist mit den Dingen, die du nach der Entbindung benötigst? Von Narben- und Brustwarzencreme bis hin zu Sitzbädern und Binden oder Windeln für Erwachsene. Kaufe am besten alles, was du brauchst, im Voraus. So wird die Erholung im vierten Trimester schon einmal ein ganzes Stück reibungsloser.

Bitte um Hilfe

Genau wie man sagt, die Erziehung eines Babys kann die Pflege eines ganzen Dorfes in Anspruch nehmen, so ist das auch mit der Pflege der Mutter. Insbesondere wenn es um medizinische Versorgung geht. Suche so früh wie möglich das Gespräch mit deinem Arzt oder deiner Hebamme, um herauszufinden, welche Hilfe es für dich im vierten Trimester gibt. Frage auch im Freundeskreis und in der Familie nach und schaue, ob du einen individuellen Plan für nach der Geburt erstellen kannst. Hilfe von außen ist in dieser Zeit sehr wichtig, um dich zeitlich, emotional und physisch bei der Heilung zu unterstützen. Berücksichtige bei der Erstellung eines solchen Plans auch unbedingt, dass du zu dieser Zeit möglicherweise körperliche oder emotionale Beschwerden erleidest. Bitte um Hilfe, wenn du sie brauchst. Familie, Freunde und Angehörige freuen sich in der Regel, helfen zu können. Habe auch keine Angst davor, dich an Therapeuten, Stillberater und Nachtschwestern zu wenden. Für dich in dieser Zeit da zu sein ist ihr Job. Was auch immer du brauchst, du bist damit nicht allein.

Richtig essen

So leid es mit tut, meine Damen, die Notwendigkeit einer guten Ernährung hört nicht auf, nachdem das Baby auf der Welt ist. Die richtige Ernährung kann Wunder bewirken und vor allem, eine schnelle Genesung nach der Geburt. Lebensmittel mit hohem Tryptophan- und Vitamin B6-Gehalten wie Nüssen, Tofu und Ananas können nun möglicherweise deinen Serotoninspiegel steigern und somit deine Stimmung verbessern. Versuche, reichlich Ballaststoffe und Flüssigkeit zu dir zu nehmen, um deine Verdauung zu regulieren und Hämorrhoiden vorzubeugen. Und stelle sicher, dass du genug Eisen und Eiweiß erhältst, um den Blutverlust während der Geburt auszugleichen.

Schlaf so viel du kannst

Bei einem Neugeborenen, das alle zwei bis drei Stunden gefüttert werden muss, ist Schlaf im vierten Trimester kein Ilmainen Kunststück. Deshalb ist es so wichtig, es zur Priorität zu machen, so viel Schlaf wie möglich zu bekommen, wann immer man kann. Denn obwohl ein gewisser Schlafmangel Mit einem Neugeborenen, das alle zwei bis drei Stunden gefüttert werden muss, ist es im vierten Trimester wirklich keine leichte Aufgabe, Schlaf zu bekommen. Genau das brauchst du jetzt jedoch: Schlaf. Und weil es eben nicht einfach ist, diesen zu bekommen, ist es im vierten Semester eben wichtig, jede Gelegenheit zu nutzen, um so viel wie möglich zwischendurch zu schlafen. Denn obwohl ein gewisses Maß an Schlafentzug unvermeidbar ist, ist es für deine Stimmung und deinen Körper jetzt enorm wichtig, dass du ausreichend schläfst. Ob körperlicher Heilungsprozess oder Verbesserung des Stimmungstiefs, je mehr Schlaf du bekommst, desto besser. Mache also ein Nickerchen, wann immer es geht und bitte um Hilfe bei Nachtfütterungen, sei es von einem Partner oder einem Fachmann wie einer Nachtschwester.ist, gilt: Je mehr Schlaf Sie bekommen, desto besser wird Ihre Stimmung und desto schneller heilt Ihr Körper. Machen Sie also Mittagsschlaf und bitten Sie um Hilfe bei der nächtlichen Fütterung, sei es durch einen Partner oder durch eine Fachkraft wie eine Nachtschwester.

Gönne dir Selbstpflege

Sicher, als frisch gebackene Mama hat man das Gefühl, die Hauptverantwortung liegt nun darin, auf das neugeborene Baby aufzupassen und es zu pflegen. Das ist zwar richtig und wichtig, aber es ist nicht die einzige Verantwortung, die wir als Mütter haben. Tatsächlich ist es ebenso wichtig, auf sich selbst aufzupassen! Weg also mit dem Gefühl, dass Selbstpflege egoistisch ist. Das stimmt nämlich nicht. Im Gegenteil. Sie ist notwendig. Denn nur wer selbst glücklich ist, kann sich wirklich um andere kümmern. Selbstpflege hilft also nicht nur dir, sondern letzten Endes auch deinem Baby und der ganzen Familie. Selbst kleine Dinge können schon einen riesen Unterschied machen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem entspannenden Bad oder wenn du einfach deine Lieblingssendung beim Stillen schaust?

Lass dich heilen

Heilung und Regeneration hat viele Komponenten. Ein Teil davon besteht darin, Kegelübungen zu machen, sich gut zu ernähren, ausreichend Wasser zu trinken und genug Schlaf zu bekommen. Heilung erfordert jedoch noch mehr. Ein weiterer großer Teil ist nämlich einfach Zeit. Gib dir selbst diese Zeit, damit sich dein Körper in seinem eigenen Tempo selbst reparieren kann. Es mag schwierig sein, aber einige Dinge sind wirklich nur eine Frage des Abwartens. Mache dir selbst also keinen Druck und fühle dich nicht schlecht, wenn dein Körper nicht sofort wieder so ist, wie er früher war. Bleib geduldig und sei gut zu dir. Schließlich würdest du dich ja auch nicht über dein Baby ärgern, wenn es länger als ein Jahr dauert, bis sich sein Schädel vollständig gebildet hat. Genau so funktioniert das eben. Gleiches gilt für deine eigene Heilung.

Ziehe Experten zu Rat

Wie oben schon erwähnt, brauchen dein Beckenboden und dein Rumpfbereich nach der Entbindung etwas Extrafürsorge. Sie müssen nun stark gestärkt und geheilt werden. Physiotherapeuten, die sich auf diese Körperregionen spezialisiert haben, können in dieser Zeit eine wichtige Hilfe sein. Sie bringen dir alle Techniken bei, die du jetzt brauchst, um deine Bauchmuskeln zu stärken, deinen Rumpf zu stabilisieren, die Narben zu heilen, die Organe zu stabilisieren und Rückenschmerzen und Inkontinenz zu heilen oder zu verbessern.

Lasse dich auf die Veränderung ein

Das vierte Trimester der Schwangerschaft ist eine der veränderungsintensivsten Zeiten im Leben einer Frau. Es ändert sich einfach alles: Dein Körper, deine Emotionen und dein ganzes Leben. Wenn du in dieser Zeit versuchst, allem Neuen entgegenzuwirken, zum Beispiel, weil du dich an einen vorgefertigten Plan halten willst, könnte das daneben gehen. Sicher, es ist gut, bereits im Vorfeld eine Vorstellung davon zu haben, was du zur Heilung brauchst, wie sich dein Baby entwickeln wird und wie dein neues Leben aussehen soll. Wenn du jedoch keinen Platz für spontane Änderungen in diesem Plan lässt, ist die Enttäuschung vorprogrammiert. Bereite dich darauf vor, dass mit einem Neugeboren alles irgendwie anders kommt. Planung ist gut aber versuche dennoch, flexibel zu bleiben. Wenn du es schaffst, Neuem und Unerwarteten gegenüber aufgeschlossen zu bleiben, kann das vierte Trimester eine der besten Lektionen und Reisen deines Lebens sein. Lasse dich einfach von der Erfahrung mitreißen. Natürlich heißt das nicht, dass du keine Entscheidungen treffen musst. Aber solange du mit den Entscheidungen, die du letztendlich triffst, im Reinen bist, ist es vollkommen in Ordnung, deine Meinung auf dem Weg zu ändern. Schließlich kann niemand vorher genau sagen, was so ein Neugeborenes mit sich bringt.

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