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11 WAHRHEITEN ÜBER DIE POSTNATALE REGENERATION





Wie sieht das postpartale Leben wirklich aus und was erwartet dich nach der Geburt?

Lola&Lykke
Wir teilen Geschichten und Erfahrungen über das Leben nach der Geburt 

Wie viele Mamas, die zum ersten Mal entbinden, habe ich mich vor der Geburt für jeden Schwangerschafts-, Geburts-, Baby- und Elternkurs angemeldet, den ich finden konnte. Ich wollte genau wissen, was mich erwartet und wie ich reagieren muss, wenn die Zeit gekommen ist, mein Baby zur Welt zu bringen. Während ich mich relativ gut vorbereitet für die Entbindung fühlte (so gut, wie das eben möglich ist), hatte ich keine Ahnung, was nach der Geburt an postpartaler Genesung auf mich zukam. Einer der ersten Schocks war die Erkenntnis, dass ich in Einwegunterwäsche aus dem Krankenhaus und meiner Umstandsmode nach Hause entlassen wurde und nicht in meiner sorgfältig ausgewählten Kleidung, die ich vor meiner Schwangerschaft gern getragen hatte und die einsatzbereit in meiner Krankenhaustasche darauf wartete, angezogen zu werden. Das war nicht meine erste und sicherlich auch nicht meine letzte Überraschung nach der Geburt. In den Stunden, Tagen und Wochen, nachdem du entbunden hast, wird in deinem Kopf ein ständiges Laufband an Gedanken gespielt, das von stolzen Gedanken á la “wow, ich habe mit meinem Körper ein eigenes, kleines Leben kreiert!” bis zu ungläubigen Zweifeln über die Veränderungen in deinem Körper variieren kann. Und all das zusätzlich zu den neuen Herausforderungen im Alltag, der neuen Lebenssituation und wachsenden Verantwortung nun Mutter zu sein.

Dein Körper durchläuft während der Schwangerschaft eine tiefgreifende Transformation - und dann nach Wehen und Entbindung noch einmal eine ebenso tiefgreifende. Während es eine Unmenge an Informationen über die Veränderungen in deinem Körper während der Schwangerschaft gibt, werden deine Gesundheit und dein Körper und dessen Veränderungen nach der Geburt häufig übersehen. Müttern müssen in dieser Zeit nämlich mit den zugegebenermaßen großen Herausforderungen der Pflege ihres Babys und des Funktionierens bei wenig Schlaf fertig werden und vergessen darüber hinaus oft, auf sich selbst zu achten. Eine gute Freundin von mir, die Mutter des sechs Monate alten Luke, erzählte mir, dass sie sich für ihren Körper nach der Entbindung völlig unvorbereitet gefühlt habe. Sie hatte mit kurzen, Hulk-artigen Schwellungen an den Beinen und Füßen sowie einer anhaltenden Infektion unter ihrer Kaiserschnittnarbe zu kämpfen. Während der Schwangerschaft hatte sie alles über Verlauf, Symptome, Probleme und die verschiedenen Geburtsmöglichkeiten nachgelesen, nach der Geburt musste sie jedoch feststellen, dass sie auf das, was danach kam, völlig unvorbereitet war. "Ich war während meiner Schwangerschaft gesund und stark. Vielleicht fühlte ich mich deshalb nach der Entbindung irgendwie überfordert."

Nachdem ich mit vielen anderen frischgebackenen Müttern gesprochen hatte, wurde mir klar, dass ich nicht die einzige war, die von den manchmal sehr plötzlichen und harten Realitäten der postpartalen Genesung überrascht worden war. Ich hoffe, dass ich dich nun davor bewahren kann, indem ich über einige dieser Wahrheiten schreibe. Ich möchte dir dabei helfen, besser auf die Zeit nach der Geburt vorbereitet zu sein und zu wissen, welche Symptome als „normal“ gelten, auch wenn du das Gefühl hast, von einem Lastwagen überfahren worden zu sein. Inmitten all der Liebe und Aufmerksamkeit die du und die Welt deinem Baby entgegenbringen, ist es ebenso wichtig, nicht zu vergessen, dass auch dein Körper eine Portion Extraliebe verdient hat. Schließlich hat dein Körper gerade die wundersame Leistung vollbracht, einen anderen Menschen für 40 Wochen in sich wachsen zu lassen und dann zur Welt zu bringen. So wie sich dein Körper während der Schwangerschaft verändert hat, ändert er sich eben auch noch einmal in den Wochen und Monaten nach der Entbindung.

Hier kommen nun einige der Wahrheiten über das Leben nach der Geburt:

1. Du wirst bluten (vielleicht sogar für Wochen)

Das gesamte Blut und Gewebe, das deine Schwangerschaft unterstützt hat, wird in den Wochen nach der Entbindung ausgeschieden. Dieses Ausscheiden von Blut wird am Anfang ziemlich stark sein (und du wirst heilfroh über die Erfindung von Einwegunterwäsche und Slipeinlagen sein) und schließlich abnehmen. Und ja, auch mit einem Kaiserschnitt wirst du hinterher bluten. 

2. Dein Bauch wird aussehen, wie im fünften Monat

Einige Tage nach der Geburt füllen sich deine Brüste mit Milch und werden riesig! Auch wenn dein Partner den neuen Look sicher mögen wird, wirst du deine Brüste vorrangig als Nahrungsquelle für dein Baby ansehen und es unangenehm finden, wenn jemand sie berührt. Dazu kommt, dass der gesamte Bereich sich zart und wund anfühlen wird. Wenn du stillst, können deine Brustwarzen in den ersten Tagen weh tun und sogar aufreißen. Wenn nun Bakterien durch diesen Riss in deiner Brustwarze in den Milchgang gelangen, kann dies zu einer Infektion namens Mastitis führen. Wärme und das Warmhalten der Brust kann Schmerzen und Beschwerden lindern und den Milchfluss erleichtern - probiere am besten spezielle Schutzkleidung und Stützgurt um ihren Bauch. Ein solcher Gurt kann dir dabei helfen, schneller zu genesen, nachdem du ein Baby bekommen hast. Es lindert bekanntermaßen Rückenschmerzen, erhöht die Durchblutung, verbessert die Körperhaltung und unterstützt den Körper beim Verkleinern der Gebärmutter.

3. Du wirst deine Brüste nicht wiedererkennen (und sie werden wehtun!)

Deine Gebärmutter hat sich während der Schwangerschaft ausgedehnt, um dem heranwachsenden Baby Platz zu machen und es wird einige Zeit (manchmal sogar Monate) dauern, bis sie wieder auf die normale Größe geschrumpft ist. Während dieses Schrumpfprozesses, kann es zu Krämpfen kommen (hier besteht jedoch kein Grund zur Sorge). Stillende Mütter sind, in den ersten Tagen nach der Geburt, anfälliger für Krämpfe, da ein während des Stillens freigesetzter Stoff die Straffung der Gebärmutter verursacht. Vielen Mütter hilft während dieser Zeit ein Büstenwärmer aus, um den Brustbereich warm zu halten.

4. Nach der vaginalen Entbindung tut es da unten weh

Deine Vagina öffnet sich erstaunlich schnell auf 10 cm, damit du dein Baby gebären kannst. Aber diese unglaubliche Leistung macht sie nach der Geburt eben auch sehr schmerzhaft. Es ist außerdem gar nicht so unüblich, dass eine Vagina während der Entbindung reißt oder aufgeschnitten werden muss, was die Schmerzen nach der geburt natürlich erhöht. Die gute Nachricht ist, dass dieser Schmerz irgendwann von selbst verschwindet! Einige Frauen entwickeln während der Schwangerschaft Hämorrhoiden oder bekommen sie während der Entbindung vom Pressen. Trinke viel Wasser und ziehe einen Stuhlweichmacher in Betracht, um eine zusätzliche Belastung auf der Toilette zu vermeiden. Möglicherweise hast du nach der Geburt auch Verstopfung oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen (oder andersherum bei der Kontrolle deiner Blase).

5. Deine Emotionen werden Achterbahn fahren

Deine Hormone haben eine verrückte Zeit der Veränderungen hinter sich. Progesteron- und Östrogenspitzen während der Schwangerschaft sind neben den eigenen Verädnerungen im Körper nur ein Beispiel. Nun, nach der Entbindung, wenden sich die Hormone abrupt den Wechseljahren zu. Deine Schilddrüse und Nebennieren können durch Schwangerschaftsstress, Geburt und Schlafmangel beeinträchtigt werden. Von der milderen Form des „Baby-Blues“ bis zur vollständigen Depression nach der Geburt sind einige Stimmungsprobleme in den Tagen, Wochen und Monaten nach einer Entbindung sehr häufig. Schuld daran bist jedoch nicht du, sondern die Hormone, der Schlafmangel, Nährstoffmangel sowie die massive Verschiebung von Leben und Verantwortung, die gerade passieren. Füge all dem dann noch Probleme bei der Säuglingsernährung, Bindungsschwierigkeiten und den Druck hinzu, alles richtig zu machen, und du kannst dir ausmalen, warum Stimmungsschwankungen und Depressionen nach einer Schwangerschaft so häufig vorkommen. Wenn du oder dein Partner den Verdacht hast, dass du an einer postpartalen Depression leidest, wenden dich bitte sofort an einen qualifizierten Arzt und lass dir helfen.


6. Der gemeine postpartale Schweiß

Wenn du nach der Entbindung schwitzt, als würdest du gerade einen Marathon laufen, obwohl du eigentlich still sitzt, ist das ganz normal und kommt bei den meisten Frauen postpartal vor. Auch hier sind nämlich deine Schwangerschaftshormone schuld, da sie deinen Körper anweisen, sich von all den zusätzlichen Flüssigkeiten zu befreien, die sich während der Schwangerschaft in deinem Körper angesammelt haben. All dieser Flüssigkeitsverlust - Schwitzen, Blutungen, Weinen und Milchproduktion - kann dich allerdings dehydrieren. Stelle also sicher, dass du in dieser Zeit viel Flüssigkeit zu dir nimmst.

7. Der Kaiserschnitt ist ein großer Eingriff und erfordert viel Erholungszeit

Wenn du per Kaiserschnitt entbunden hast, ist dies vom Körper nicht so einfach wegzustecken. Du wirst zunächst drei bis vier Tage im Krankenhaus bleiben und dein Körper wird bis zu sechs Wochen oder länger brauchen, um sich von der Operation zu erholen. Die Schmerzen können während der Regeneration des Bereichs rund um den Kaiserschnitt unerträglich sein. Der Darm braucht bis zu einer Woche, bis er sich wieder normalisiert (eine Bauchoperation führt dazu, dass du vorübergehend "stillgelegt" wirst). In der Zwischenzeit solltest du leicht verdauliche Lebensmittel essen, einen Stuhlweichmacher verwenden und stets in Bewegung bleiben (vorsichtig!), da dies die Genesung unterstützt.

8. An deinem Haaransatz können kahle Stellen auftreten

Der gefürchtete Schrecken nach der Geburt - hoffentlich wurdest du vor diesem schon einmal gewarnt. Dies geschieht normalerweise etwa 4 Monate nach der Geburt, kann jedoch auc vorher oder nachher geschehen. Während der Schwangerschaft, haben deine Schwangerschaftshormone verhindert, dass Haare ausfallen und so sah dein Haar die letzten Monate besonders üppig aus. Aber alles Gute muss eben auch mal ein Ende haben, und dazu gehört leider auch deine tolle neue Haarpracht. Wenn diese Hormone nämlich wieder normal sind, fallen auch die zusätzlichen Haare aus und hinterlassen unter Umständen kahle Stellen.

9. Möglicherweise hast du kein sexuelles Verlangen

Dein extrem niedriger Hormonstatus nach der Entbindung hält dich, zusammen mit Müdigkeit, Stress und der noch frischen Erinnerung an die Entbindung ziemlich sicher erst einml davon ab, in Stimmung zu kommen. Du kannst dir das auch als eine Art und Weise vorstellen, wie Mutter Natur dich davor bewahrt, in Schwierigkeiten zu geraten - schließlich musst du dich gerade um ein Neugeborenes kümmern. Es ist ganz normal, dass du in den ersten Monaten oder sogar bis zu einem Jahr nach der Entbindung eine ungewohnt niedrige Libido hast und sich dein Sexualleben anders gestaltet als vor der Geburt (klingt irgendwie logisch, oder?).

10. Es braucht Zeit, das Gewicht einer Schwangerschaft zu verlieren

Es ist normal, nach der Entbindung nicht gleich wieder die alte Figur zu haben. Am Anfang kann es zwar gut sein, dass du einen ersten großen Teil deines Schwangerschafts-Gewichtes verlierst, der Rest dauert jedoch in der Regel länger. Stillen ist nämlich nicht immer das Wundermittel, um abzunehmen. Das Abnehmen nach einer Schwangerschaft ist sehr individuell und hängt von einer ganzen Reihe von Faktoren ab, darunter Schlaf, Stress, Hormone, Bewegung und Ernährung. Du wachst mehrmals in der Nacht auf oder schläfst generell weniger? In diesem Fall ist es sehr unwahrscheinlich, dass du wieder auf dein altes Gewicht kommst, bevor auch das restliche Leben und die Nachtruhe sich wieder normalisiert hat.

11. Deine Rumpfmuskulatur braucht Zeit, um zu heilen und wieder stärker zu werden

Wir können nicht leugnen, dass ein Baby deinen Körper verwüstet. Bist du eine frischgebackene Mutter, musst du erst einmal alles wieder heilen lassen und reparieren. Die erste Hürde hierbei ist die Regeneration und der Wiederaufbau deiner Bauchmuskeln. Während der Schwangerschaft trennen sich diese Bauchmuskeln nämlich, um Platz für dein wachsendes Baby zu schaffen - ein Prozess, der als Diastasis Recti oder Rectisdiastasis bezeichnet wird. Es ist wichtig, dass du deine Bauchmuskeln nach der Geburt wieder zusammenbringst. Dies sollte das Erste sein, was du tust, sobald du wieder einigermaßen fit bist. Wenn du die Diastase nicht schließt, behältst du nämlich das, was liebevoll als "Mommy Tummy" also Mutterbäuchlein bezeichnet wird (der Bauch sieht rundlich gewölbt aus, quasi als wärst du noch immer schwanger). Zudem ist es sehr wahrscheinlich, dass du durch die verringere Bauchmuskulatur Rückenschmerzen und eine schlechtere Körperhaltung bekommst. Beginne also gleich nach der Ruhephase mit der Aktivierung deiner Rumpfmuskulatur. Um diese Aktivierung zu erreichen ist übrigens noch kein richtiges Sportprogramm von Nöten. Auch Postnatale Bauchgurte sind ein großartiges Hilfsmittel, um das Zusammenwachsen von gestrecktem Gewebe und Muskelfasern zu fördern.




Benötigst du ein wenig Hilfe bei der Regeneration nach der Geburt?

Wir von Lola&lykke sind hier, um dich dabei zu unterstützen! Wir kennen die Stolpersteine auf diesem Weg aus eigener Erfahrung, weshalb wir Produkte und Dienstleistungen geschaffen haben, die dir das Leben nach der Geburt erleichtern.

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